Air­bus sieht sich im Streit mit Bo­eing von WTO be­stä­tigt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

PARIS (dpa) Der eu­ro­päi­sche Flug­zeug­bau­er Air­bus hat die jüngs­te Ent­schei­dung der Welt­han­dels­or­ga­ni­sa­ti­on (WTO) im jah­re­lan­gen Sub­ven­ti­ons­streit mit Bo­eing als Er­folg ge­wer­tet. Die Ver­ei­nig­ten Staa­ten hät­ten ei­ne frü­he­re Ent­schei­dung der WTO nicht um­ge­setzt, be­ton­te Air­bus. Chef Tom En­ders sprach von ei­nem „groß­ar­ti­gen Sieg für fai­ren Han­del“. In ih­rer Ent­schei­dung hat­te die WTO ei­ne Steu­er­er­leich­te­rung des US-Bun­des­staats Washington im Zu­sam­men­hang mit der Pro­duk­ti­on von Jets als il­le­gal ge­wer­tet. Al­ler­dings wies sie zugleich ei­ne Rei­he von Be­schwer­den der Eu­ro­pä­er zu­rück. Air­bus ar­gu­men­tiert, durch das US-Vor­ge­hen in den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren sei­en ih­nen Ver­käu­fe von min­des­tens 300 Flug­zeu­gen im Schätz­wert von 15 bis 20 Mil­li­ar­den US-Dol­lar (13,4 bis 17,9 Mrd Eu­ro) ent­gan­gen.

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