Ob­jek­tiv blei­ben

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Die Eng­lisch-Auf­ga­ben er­wie­sen sich als zu schwer für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler. Das kann mal pas­sie­ren. Die ent­spre­chen­den Maß­nah­men des Schul­mi­nis­te­ri­ums (Hör­ver­ste­hens-Auf­ga­be wird nicht be­wer­tet be­zie­hungs­wei­se nur mit Bo­nus-Punk­ten be­wer­tet, die ge­sam­te Prü­fung kann wie­der­holt wer­den) sind sinn­voll. Was nicht pas­sie­ren darf, ist die Vor­ga­be für die Lehr­kräf­te, in ih­rer Kor­rek­tur „wei­che­re“Maß­stä­be an­zu­le­gen. Dies wi­der­spricht den Vor­schrif­ten. Denn die ZAPs (wie auch an­de­re zen­tra­le Prü­fun­gen, et­wa in den Klas­sen 8 oder im Zen­tral­ab­itur) sol­len ob­jek­tiv und ver­gleich­bar die Leis­tun­gen der Schü­ler mes­sen. Gibt das Schul­mi­nis­te­ri­um jetzt vor, dass man „här­ter“be­zie­hungs­wei­se „wei­cher“kor­ri­gie­ren kann, bringt man die­ses Ge­bäu­de der ob­jek­ti­ven, ver­gleich­ba­ren Leis­tungs­mes­sung zum Ein­sturz. Theo Rüt­ten 47804 Kre­feld

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