Über­flüs­sig

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Der Ar­ti­kel von Susanne Hamann ist sehr gut re­cher­chiert und spricht mir aus der See­le. Kas­sen­pa­ti­en­ten müs­sen nicht nur deut­lich län­ger war­ten, sie müs­sen auch viel häu­fi­ger als Pri­vat­pa­ti­en­ten zu ver­schie­de­nen Ärz­ten ren­nen, um al­le ih­re Me­di­ka­men­te zu be­kom­men. Da­bei be­zah­len die ge­setz­li­chen Kas­sen al­le not­wen­di­gen Maß­nah­men, aber lei­der nicht sel­ten so un­zu­rei­chend, dass ei­ne ver­steck­te Qu­er­fi­nan­zie­rung durch Pri­vat­kas­sen nö­tig ist. Ein zu­sätz­li­cher Kos­ten­fak­tor ist bei am­bu­lan­ten Kas­sen­pa­ti­en­ten die Kas­sen­ärzt­li­che Ver­ei­ni­gung. Sie sorgt mit dem Punk­te­sys­tem für In­trans­pa­renz und mit der Ver­schleie­rung der in­di­vi­du­el­len Kos­ten für Un­mün­dig­keit der Kas­sen­pa­ti­en­ten. Da­her ist die KV über­flüs­sig. Dr. med. Jo­han­nes Jörg Mön­chen­glad­bach

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