Fünfar­mi­ger Mu­schel­k­na­cker

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Wenn an der Nord­see die Eb­be ein­setzt und das Was­ser zu­rück­weicht, kann man ihn ge­le­gent­lich an frei­lie­gen­den St­ei­nen ent­de­cken. Der Ge­mei­ne See­stern kann bis zu 30 Zen­ti­me­ter groß wer­den und hat nor­ma­ler­wei­se fünf Ar­me. Auf de­ren Un­ter­sei­te be­sitzt er un­zäh­li­ge, win­zi­ge Bein­chen, mit de­nen er über den Mee­res­bo­den wan­dert. Sei­ne Leib­spei­se sind Mies­mu­scheln, die auch wir Men­schen ganz ger­ne es­sen. Wäh­rend wir die Scha­len­tie­re ge­kocht und mit ge­öff­ne­ter Schale ser­viert be­kom­men, muss der See­stern je­de Men­ge Kraft auf­wen­den, um an das Mu­schel­fleisch zu ge­lan­gen. Er um­schließt die bei­den Scha­len mit sei­nen Ar­men und saugt sich mit sei­nen Sau­g­näp­fen an den Ar­men fest. So­bald die Mu­schel ih­re Scha­len ein Stück weit öff­net, ver­hin­dern die kräf­ti­gen Ar­me des See­sterns, dass die Mu­schel die­se wie­der schlie­ßen kann. Zum Fres­sen muss der Räu­ber dann sei­nen Ma­gen nach au­ßen stül­pen. Der Ge­mei­ne See­stern be­sitzt üb­ri­gens kei­nen bö­sen Cha­rak­ter – der Na­me meint, dass die­se Art die ge­mein­hin be­kann­tes­te ist.

Fin­de die zehn Un­ter­schie­de in den bei­den Bil­dern!

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