Ein Tem­pel aus Bü­chern wird Kunst

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Tem­pel sind aus St­ein. In der Stadt Kas­sel steht aber ein Tem­pel aus Bü­chern für die Aus­stel­lung do­cu­men­ta. Auch be­kann­te Kin­der­bü­cher hän­gen schon dar­an.

Stu­den­ten prü­fen, ob die­se ir­gend­wo auf der Welt ver­bo­ten wa­ren oder es noch sind. Nur dann dür­fen sie Teil des Kunst­werks wer­den. Die Stu­den­ten ha­ben Lis­ten mit ver­bo­te­nen Bü­chern. „Vie­le Kin­der­bü­cher sind da­bei: zum Bei­spiel „Die Aben­teu­er des Tom Sa­wy­er“oder „Emil und die De­tek­ti­ve“. Grün­de für Ver­bo­te gibt es vie­le: Mal fin­den Kir­chen die Bot- schaft nicht gut. Mal fürch­ten Län­der, dass ih­re Bür­ger durch das Le­sen über die ei­ge­ne Re­gie­rung nach­den­ken – und dann sa­gen: Was ih­re Re­gie­rung macht, ist nicht gut! Die Bü­cher wer­den in Plas­tik ein­ge­schweißt. So kann das Buch nicht nass wer­den, wenn es reg­net. Auf ei­nem gro­ßen Platz in Kas­sel steht der Tem­pel. Er be­steht aus ei­nem rie­si­gen Ge­rüst, an dem die Bü­cher hän­gen. dpa

FOTO: DPA

Phil­ip­pe-An­dré (2. v. l.) und Stu­den­ten hel­fen beim Bü­cher­tem­pel mit.

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