For­mu­lar für Un­fall mit in den Ur­laub neh­men

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - AUTO&MOBIL -

Mit ei­nem Eu­ro­päi­schen Un­fall­be­richt kann man ei­nen Crash im Aus­land pro­to­kol­lie­ren.

(tmn) Mehr als 32.000 Mal hat es im ver­gan­ge­nen Jahr bei deut­schen Au­to­fah­rern im Aus­land ge­kracht – am häu­figs­ten zur Fe­ri­en­zeit in Ita­li­en, Frank­reich, den Nie­der­lan­den und Ös­ter­reich. Das hat der Ge­samt­ver­band der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) er­ho­ben.

Wer mit dem Au­to in den Ur­laub fährt, soll­te des­halb dar­an den­ken, ei­nen Eu­ro­päi­schen Un­fall­be­richt zur Pro­to­kol­lie­rung ei­nes Crashs im Hand­schuh­fach zu ha­ben. Das stan­dar­di­sier­te For­mu­lar als Durch­schrei­be­satz kann bei je­dem Kfz-Ver­si­che­rer be­stellt wer­den. Der GDV hat zu­dem ei­ne kos­ten­lo­se Bro­schü­re auf­ge­legt, die Aus­füll­hil­fen in elf Spra­chen bie­tet.

Der Zen­tral­ruf der Au­to­ver­si­che­rer, der nach ei­nem Ver­kehrs­un­fall auf An­fra­ge den Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rer des Un­fall­geg­ners er­mit­telt, kann den Ex­per­ten zu­fol­ge auch im Aus­land ge­nutzt wer­den. Er ist von dort aus te­le­fo­nisch un­ter der Ruf­num­mer +49 40 300 330 300 er­reich­bar. Zu­sätz­lich gibt es un­ter www.zen­tral­ruf.de ei­ne Online-Aus­kunft, für Han­dys lau­tet die Adres­se mo­bi­le.zen­tral­ruf.de. In je­dem EU-Land gibt es zu­dem für je­de Ver­si­che­rung ei­nen An­sprech­part­ner, den so­ge­nann­ten Scha­den­re­gu­lie­rungs­be­auf­trag­ten, der auch beim Zen­tral­ruf er­fragt wer­den kann.

Das Mit­füh­ren der so­ge­nann­ten Grü­nen Kar­te als Nach­weis für ei­ne be­ste­hen­de Kfz-Haft­pflicht­ver­si­che­rung ist in­ner­halb der EU zwar nicht mehr vor­ge­schrie­ben, den An­ga­ben zu­fol­ge aber trotz­dem sinn­voll. Ob­li­ga­to­risch ist die beim ei­ge­nen Kf­zVer­si­che­rer er­hält­li­che Kar­te aber nach wie vor für Fahr­ten in Al­ba­ni­en, Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na, Iran, Is­ra­el, Ma­rok­ko, Ma­ze­do­ni­en, Mol­da­wi­en, Mon­te­ne­gro, Russ­land, Ser­bi­en, Tür­kei, Tu­ne­si­en, Ukrai­ne und Weiß­russ­land.

Auch im Aus­land

kann man die Kfz-Ver­si­che­rung des Un­fall­geg­ners

er­mit­teln

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