Russ­land-Af­fä­re: US-Jus­tiz­mi­nis­ter will aus­sa­gen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

WA­SHING­TON (rtr) In der De­bat­te um ei­nen mög­li­chen Ein­fluss Russ­lands auf den US-Wahl­kampf 2016 will Jus­tiz­mi­nis­ter Jeff Ses­si­ons mor­gen vor dem Ge­heim­dienst­aus­schuss des Se­nats aus­sa­gen. Der Aus­schuss sei ein ge­eig­ne­ter Ort, um sich zu The­men zu äu­ßern, die sich durch die Be­fra­gung von ExFBI-Chef Ja­mes Co­mey er­ge­ben hät­ten, schrieb Ses­si­ons in ei­nem Brief. Co­mey hat bei ei­ner An­hö­rung im US-Se­nat schwe­re Vor­wür­fe ge­gen Prä­si­dent Do­nald Trump er­ho­ben und er­klärt, die­ser ha­be ihn ge­feu­ert, um die FBI-Er­mitt­lun­gen zu Russ­land zu un­ter­gra­ben. Of­fen blieb, ob sich Ses­si­ons öf­fent­lich oder hin­ter ver­schlos­se­nen Tü­ren vor dem Aus­schuss äu­ßern will. Das Ver­hält­nis von Trump zu Ses­si­ons ist an­ge­spannt. In­si­der hat­ten be­rich­tet, Be­ra­ter wür­den Trump drän­gen, Ses­si­ons trotz per­sön­li­cher Dif­fe­ren­zen nicht zu ent­las­sen. Me­di­en hat­ten be­rich­tet, Ses­si­ons ha­be sei­nen Rück­tritt an­ge­bo­ten.

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