Pre­mie­re fürs Wind­ber­ger Stadt­teil­fest

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON SI­GRID BLOMEN-RADERMACHER

WINDBERG „Guck mal, wie die Leo­stra­ße frü­her aus­sah!“„Und hier: der Al­tar­ver­ein. Ich er­in­ne­re mich noch an die Pro­zes­sio­nen, bei de­nen ich mein Kom­mu­ni­on­kleid tra­gen durf­te.“Sehr in­ter­es­siert be­trach­te­ten die Gäs­te die Zu­sam­men­stel­lung von Fo­to­gra­fi­en über die „Sied­lung Groß­hei­de“von 1926 im Vor­raum der Jo­han­nes­kir­che auf der Brauns­stra­ße. Die Aus­stel­lung war Teil des Stadt­teil­fes­tes, zu dem der Bür­ger­ver­ein Windberg-Groß­hei­de ein­ge­la­den hat­te.

Die­ser Stadt­teil mach­te sei­nem Na­men an die­sem son­ni­gen Tag al­le Eh­re: Es weh­te ein schö­ner Wind über Windberg. Zahl­rei­che Wind­ber­ger wa­ren der Ein­la­dung ge­folgt, sa­ßen zu­sam­men, aßen, tran­ken, hör­ten den mu­si­ka­li­schen Dar­bie­tun­gen zu und lern­ten sich und ih­ren Stadt­teil neu ken­nen – wie in der Jo­han­nes­kir­che, wo nicht nur Fo­to­gra­fi­en zu se­hen war. Pfar­rer Kar­lHeinz Bas­sy re­fe­rier­te über die Stra­ßen­na­men in Windberg und stell­te an­schau­lich de­ren Pa­ten vor.

Der Bür­ger­ver­ein Wind­ber­gGroß­hei­de un­ter dem Vor­sitz von Dirk Lam­mert hat­te mit ei­nem hal­ben Dut­zend Wind­ber­gern ein Jahr lang ge­ar­bei­tet, um das Fest auf die Bei­ne zu stel­len. Die Mi­t­or­ga­ni­sa­to­ren Be­lin­da Sch­mitt und Bo­ris Wol­kow­ski wa­ren sehr zu­frie­den mit ih­rem ers­ten Stadt­teil­fest – und pla­nen in­ner­lich schon die Nach­fol­ger. „Dass so vie­le Leu­te hier so viel kön­nen“, be­geis­ter­te sich Sch­mitt. Wenn über­legt wur­de, wie und wer die Büh­nen auf­bau­en, ge­grillt oder ge­zapft oder der Strom ver­legt wer­den sol­le, ha­be es im­mer je­man­den ge­ge­ben, so Wol­kow­ski, der „ich kann dat“ge­ru­fen ha­be.

So war das ge­sam­te Pro­gramm ein Wind­ber­gi­sches: Die Bä­cke­rei Klütsch sorg­te für Sü­ßes, der Tan­teEm­ma-La­den der So­zi­al­hol­ding und die Schüt­zen für das Herz­haf­te, die Fein­kost­ma­nu­fak­tur mit Bri­git­te Beng­ner für Mar­me­la­de und Smoot­hies, Fortu­na 07/10 bot Tor­wand­schie­ßen an, das Im­puls-In­sti­tut Spiele für Kin­der, die Tanz­gar­de KG Wenk­bül­le be­setz­te die Büh­ne eben­so wie die Big Band der Ma­ri­en­schu­le, und der Abend­akt wur­de von der Band Hard­ware be­strit­ten. Der Was­ser­turm war für Füh­run­gen ge­öff­net, das Al­ten­heim und die Klein­gar­ten­an­la­ge wa­ren ein­be­zo­gen. Al­so ein Fest von Wind­ber­gern für Wind­ber­gern. Ganz im Sin­ne von Sch­mitt und Wol­kow­ski, de­ren Ziel es ist, die Wind­ber­ger zu ver­net­zen, zu zei­gen, was los ist in ih­rem Vier­tel und wo sich wer en­ga­gie­ren kann. Da­bei ha­ben sie die Alt-Wind­ber­ger eben­so im Kopf wie die Zu­ge­zo­ge­nen. Bei­de Sei­ten re­prä­sen­tie­ren die Mi­t­or­ga­ni­sa­to­ren: Sch­mitt lebt seit acht Jah­ren hier, Wol­kow­ski, in Mön­chen­glad­bach ge­bo­ren, ist seit zehn Jah­ren wie­der hier.

RP-FO­TO: ISA­BEL­LA RAUPOLD

Auf dem Schul­hof der An­na­schu­le zeig­ten Gil­lia­ne Hell­frisch und Ma­ra Schül­ler von der Ma­ri­en­schu­le ih­re Kunst am Rhön­rad.

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.