Sturm im La­bor: So funk­tio­niert ein Wind­ka­nal

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Au­tos, Flug­zeu­ge und vie­le an­de­re Ge­rä­te sind star­kem Wind aus­ge­setzt. In La­bors wird nach der bes­ten Form ge­sucht. Gru­schel er­klärt es am Bei­spiel ei­nes Wind­rads.

Am Com­pu­ter stellt Ni­cho­las Ba­la­res­que ein, wie stark der Wind weht. Ein gro­ßes Ge­blä­se er­zeugt den Wind. Es pus­tet ihn in den Ka­nal wie ein rie­si­ger Föhn. Von dort strömt der Wind im Kreis durch den Tun­nel und wird mit je­der Run­de schnel­ler. Kurz be­vor der Wind an der Flü­gel­spit­ze vor­bei­s­trömt, wird er durch ei­ne Art Trich­ter ge­drückt. „Weil die Luft durch die en­ge Öff- nung muss, steigt die Ge­schwin­dig­keit“, er­klärt Ba­la­res­que. Auf ei­nem Bild­schirm sieht er, wo der Luft­strom be­son­ders kräf­tig ge­gen das Flü­gel­stück drückt und wo Ge­räu­sche ent­ste­hen. Läuft der Wind­ka­nal auf Hoch­tou­ren, bläst der Wind dort mit bis zu 360 Ki­lo­me­tern pro Stun­de. „Dann darf sich nie­mand im Wind­ka­nal auf­hal­ten“, sagt Ba­la­res­que. Denn das wä­re ge­fähr­lich. dpa

GRA­FIK: DPA.

Nicht nur Wind­rad-Flü­gel, son­dern auch Au­tos wer­den im Wind­ka­nal ge­prüft.

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