Welt-Um­run­der Bertrand Pic­card kommt nach Mön­chen­glad­bach

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON DE­NI­SA RICH­TERS

Ge­ra­de wa­ren fünf Frie­dens­no­bel­preis­trä­ge­rin­nen auf Ein­la­dung des Initia­tiv­krei­ses Mön­chen­glad­bach in der Stadt, jetzt folgt der nächs­te Pro­mi­nen­te: Am 27. Ju­ni kommt der Mann, der es als ers­ter Mensch ge­schafft hat, die Welt in ei­nem Bal­lon und in ei­nem So­lar­flug­zeug zu um­run­den – Bertrand Pic­card. Im Rah­men der Initia­tiv­kreisRei­he „Pio­nie­re der Welt“wird Vi­sio­när Pic­card an dem Abend ab 20 Uhr in der Kai­ser-Fried­rich-Hal­le er­klä­ren, wie er das ge­schafft hat.

Der Schwei­zer ist dar­auf spe­zia­li­siert, das Un­denk­ba­re zu den­ken – und es, an­ders als die meis­ten Men­schen, auch wirk­lich in die Tat um­zu­set­zen. „Nie­mand hat dies schon je ge­macht, sa­gen vie­le“, er­klär­te Pic­card bei ei­nem sei­ner Vor­trä­ge. „Aber das ist ei­ne Aus­re­de. Es ist ge­ra­de um­ge­kehrt, weil es noch nie­mand ge­macht hat, muss man es pro­bie­ren.“Die­ses Mot­to be­stimmt sein Le­ben.

Nach sei­ner spek­ta­ku­lä­ren Erd­um­run­dung mit ei­nem Heiß­luft­bal­lon hat­te Pic­card die Idee, ein Flug­zeug zu bau­en, das ganz oh­ne fos­si­le Brenn­stof­fe zu ver­brau­chen ein­mal um die Welt fliegt. Für vie­le ei­ne ver­rück­te Idee, nicht für ihn: „Das Wort ‚un­mög­lich‘ exis­tiert nicht wirk­lich, es ist nur in un­se­ren Köp­fen drin“, sagt er. Ge­mein­sam mit Mit­strei­tern ent­wi­ckel­te er das Flug­zeug „So­lar Im­pul­se“und flog da­mit von März 2015 bis Ju­li 2016 um die Welt.

Im De­tail wird Pic­card dar­über in Mön­chen­glad­bach be­rich­ten. Schirm­herr des Abends ist Frank Kin­der­vat­ter, Vor­stand NEW AG und per­sön­li­ches Mit­glied im Initia­tiv­kreis Mön­chen­glad­bach. Die Kar­ten kos­ten 20 bis 40 Eu­ro (plus Vor­ver­kaufs­ge­bühr), sie sind un­ter www.adti­cket.de, Te­le­fon 0180 60 50 400 und an al­len be­kann­ten Vor­ver­kaufs­stel­len zu ha­ben.

FOTO: GABI PE­TERS

An der Stel­le, wo der Feu­er­wehr­neu­bau ent­ste­hen soll­te, wur­den mehr Stoff­tie­re als „Zei­chen des Pro­tes­tes“hin­ge­legt.

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