Das ka­na­di­sche Ein­wan­de­rungs­mo­dell

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Meh­re­re Bun­des­po­li­ti­ker pil­ger­ten be­reits nach Ka­na­da, um das dor­ti­ge Ein­wan­de­rungs­sys­tem zu be­gut­ach­ten – et­wa SPD-Frak­ti­ons­chef Tho­mas Op­per­mann und CDU-Ge­ne­ral­se­kre­tär Pe­ter Tau­ber. Punk­te Das ka­na­di­sche Mo­dell be­ruht auf ei­nem Punk­te­sys­tem, das die Ein­wan­de­rungs­wil­li­gen nach Be­rufs­er­fah­rung oder Sprach­kennt­nis­sen in Eng­lisch und Fran­zö­sisch be­wer­tet. Wer zu­dem noch ei­ne Aus­bil­dung in ei­nem Man­gel­be­ruf hat, wird be­vor­zugt ins Land ge­las­sen. Dies rich­tet sich nach ei­ner jähr­li­chen Ein­wan­de­rungs­quo­te der Re­gie­rung. Hin­zu kom­men ein­zel­ne Mo­del­le der Bun­des­staa­ten. In­te­gra­ti­on Ka­na­da bie­tet be­reits in den Hei­mat­län­dern der Ein­wan­de­rer In­te­gra­ti­ons­kur­se an, die Pro­gram­me auch für die Kin­der von Ein­wan­de­rern set­zen sich im Land fort. Im Schnitt wur­de ei­ne hö­he­re Qua­li­fi­zie­rung der Fol­ge­ge­ne­ra­tio­nen er­reicht.

FOTO: AGENTUR FÜR AR­BEIT

Ge­flüch­te­te Men­schen bei ei­ner Schu­lung der Agentur für Ar­beit.

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