VW will De­fek­te nach Um­rüs­tung falls nö­tig be­he­ben

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

WOLFSBURG (dpa) Volks­wa­gen will mög­li­che De­fek­te im Zu­sam­men­hang mit der Um­rüs­tung von ma­ni­pu­lier­ten Die­sel­au­tos zwei Jah­re lang kos­ten­los be­he­ben. Es sei­en zwar bis­lang kei­ne sol­chen Pro­ble­me be­kannt, sag­te ein VW-Spre­cher. Soll­ten aber doch De­fek­te auf­tre­ten, sol­len die­se ge­prüft wer­den. VW ver­spricht dann von Fall zu Fall „kun­den­in­di­vi­du­el­le Lö­sun­gen“. „Das ist kei­ne Ga­ran­tie, son­dern ei­ne ver­trau­ens­bil­den­de Maß­nah­me“, be­ton­te der Spre­cher. Für VWKun­den heißt das: Wenn VW sich wei­gert, ein Pro­blem zu be­he­ben, müss­ten die Kun­den im Streit­fall vor Ge­richt be­wei­sen, dass ein mög­li­cher De­fekt durch die Um­rüs­tung ver­ur­sacht wur­de. Die „ver­trau­ens­bil­den­de Maß­nah­me“gel­te auch für Kun­den, die ihr Au­to be­reits um­ge­rüs­tet ha­ben bis zu zwei Jah­re nach dem Soft­ware-Up­date.

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