Ur­teil zur Ei­zel­len­spen­de im Aus­land

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

KARLS­RU­HE (dpa) Ei­ne Kin­der­wunsch-Be­hand­lung im Aus­land mit ei­ner in Deutsch­land ver­bo­te­nen Ei­zell­spen­de muss die pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung ( PKV) nicht zah­len. Das hat der Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­den. Die Klä­ge­rin, Mut­ter von Zwil­lin­gen, woll­te rund 11.000 Eu­ro er­stat­tet be­kom­men, die ei­ne künst­li­che Be­f­ruch­tung in Prag mit­hil­fe von Spen­der-Ei­zel­len ge­kos­tet hat­te. In Tsche­chi­en ist das Ver­fah­ren er­laubt, in Deutsch­land nicht. Nach den PKV-Mus­ter­be­din­gun­gen um­fasst der Ver­si­che­rungs­schutz zwar auch Be­hand­lun­gen im eu­ro­päi­schen Aus­land, aber nur dann, wenn das nach deut­schem Recht in Deutsch­land er­laubt ist (Az. IV ZR 141/16).

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