Sa­ti­ri­ker und Autor Her­bert Feu­er­stein wird 80 Jah­re alt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN -

KÖLN (dpa) Heu­te fei­ert Sa­ti­ri­ker Her­bert Feu­er­stein sei­nen 80. Ge­burts­tag. Auch wenn er vor al­lem noch auf die WDR-Se­rie „Schmidtein­an­der“(1990-1994) an­ge­spro­chen wird, Feu­er­stein hat in sei­ner Vi­ta weit­aus mehr vor­zu­wei­sen. 1973 wur­de er Chef­re­dak­teur der deut­schen Aus­ga­be der Sa­ti­re-Zeit­schrift „MAD“und stei­ger­te die Auf­la­ge von 10.000 auf 400.000. Ne­ben­bei be­gann er fürs Fern­se­hen zu schrei­ben und be­kam 1986 sei­ne ers­te WDR-Show „Wild am Sonn­tag“. Er saß im Ra­te­team der von Ha­rald Schmidt mo­de­rier­ten Spiel­show „Pssst...“, dann kam der gro­ße Durch­bruch mit „Schmidtein­an­der“. 1994 er­hielt Feu­er­stein ei­nen Bam­bi für sei­ne „an­ar­chis­ti­sche Ori­gi­na­li­tät“und den „hem­mungs­lo­sen Mut zum Cha­os“. Er trat in Ope­ret­ten und Thea­ter­stü­cken auf, wur­de Ra­te­fuchs bei „Was bin ich?“und Re­por­ter für die ARD-Rei­he „Feu­er­steins Rei­sen“. Au­ßer­dem schrieb er Bü­cher. Heu­te hat sich Feu­er­stein wei­test­ge­hend ins Pri­vat­le­ben zu­rück­ge­zo­gen.

FOTO: DPA

Her­bert Feu­er­stein hat sich ins Pri­vat­le­ben zu­rück­ge­zo­gen.

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