Sai­son-End­spurt stimmt GHTC zu­ver­sicht­lich

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

Glad­bachs Her­ren ha­ben den Ver­bleib in der Zwei­ten Ho­ckey-Bun­des­li­ga sou­ve­rän ge­si­chert, die Da­men müs­sen den Auf­stieg ab­ha­ken.

HO­CKEY Die Aus­gangs­la­ge war be­reits vor dem Nach­hol­spiel nicht mehr op­ti­mal. Zwei Nie­der­la­gen in Fol­ge hat­ten die Da­men des Glad­ba­cher HTC im Auf­stiegs­ren­nen der Re­gio­nal­li­ga ins Hin­ter­tref­fen ge­ra­ten las­sen. Nun kam im Heim­spiel ge­gen Mit­kon­kur­rent Cre­fel­der HTC die drit­te Nie­der­la­ge hin­zu – wo­mit die Hoff­nun­gen auf ei­nen Auf­stieg in die Zwei­te Bun­des­li­ga end­gül­tig ge­platzt sind. Nach dem 1:3 (1:1) ge­gen Kre­feld hat der GHTC nun schon sechs Punk­te Rück­stand auf die Ta­bel­len­spit­ze – bei nur drei ver­blei­ben­den Spiel­ta­gen.

„Mich är­gern die Nie­der­la­gen zu­vor mehr, denn das wa­ren Geg­ner, die wir hät­ten schla­gen müs­sen. Ge­gen den CHTC hat mei­ne Mann­schaft aber mit das bes­te Sai­son­spiel ge­zeigt. Die Par­tie hät­ten wir ge­nau­so gut ge­win­nen kön­nen“, sag­te Glad­bachs Da­men­trai­ner Achim Krauß. Der GHTC be­gann über­le­gen und ging durch An­na Lau­ten nach ei­ner Straf­ecke in Füh­rung, kas­sier­te je­doch mit ei­nem Ecken­nach­schuss noch vor der Pau­se den Aus­gleich. Nach dem Wie­der­an­pfiff nutz­te Kre­feld sei­ne bes­te Pha­se zur Füh­rung. Aber Glad­bach gab auch nach dem 1:3 nicht auf und hat­te noch ei­ne Viel­zahl an Tor­chan­cen. „Die Mann­schaft hat su­per ge­spielt und ge­kämpft, nur war sie in bei­den Schuss­krei­sen zu in­ef­fek­tiv“, sag­te Krauß.

Auch wenn es nun mit dem Auf­stieg nichts mehr wer­den kann, will der Coach die Sai­son ver­nünf­tig zu En­de brin­gen. Am Sonn­tag beim Ta­bel­len­letz­ten Rot-Weiß Vel­bert (18 Uhr) sol­len aber an­ge­schla­ge­ne Spie­le­rin­nen ge­schont wer­den, so dass ei­ni­ge Er­satz­kräf­te mehr Ein­satz­zeit er­hal­ten. „Wir wer­den aber im­mer noch ei­ne gu­te Mann­schaft auf­bie­ten“, sag­te Krauß.

Die GHTC-Her­ren ha­ben da­ge­gen ih­re Sai­son be­reits be­en­det. Mit fünf Sie­gen in den letz­ten sechs Spie­len ge­lang noch der Sprung von ei­nem Ab­stiegs­rang auf den sechs­ten Ta­bel­len­platz. „Der Schlüs­sel zum Er­folg war si­cher­lich, dass wir ru­hig ge­blie­ben sind. Zu­dem ha­ben wir es trotz ei­ni­ger Lang­zeit­ver­letz­ter ge­schafft, uns ein­zu­spie­len. Das wol­len wir mit in die neue Sai­son neh­men“, sag­te Trai­ner Philipp Hey­manns. Es ha­be sich sehr be­zahlt ge­macht, dass der Ka­der in al­len Mann­schafts­tei­len zur Rück­run­de noch­mals per­so­nell ver­stärkt wor­den ist, füg­te der GHTC-Coach hin­zu. „An­sons­ten wä­re es wohl sehr eng ge­wor­den.“

Des­we­gen wird Hey­manns auch dar­an in­ter­es­siert sein, dass die Ka­der­grö­ße zur neu­en Sai­son trotz ei­ni­ger per­so­nel­ler Wech­sel er­hal­ten bleibt. Si­cher ist, dass Ni­k­las Braun, Phil­lip Jan­sen und Le­on Jo­hen­ne­ken auf­grund ih­res Stu­di­ums nicht mehr zur Ver­fü­gung ste­hen. Ob der Pa­kis­ta­ni Has­san An­war und der Chi­le­ne Ni­co­las Wall­baum Glad­bach er­hal­ten blei­ben, steht noch nicht fest. Und auf der Zu­gangs­sei­te ist bis­lang nur Ju­li­an Hertl aus der ei­ge­nen Ju­gend fix.

Auf der Su­che nach Ver­stär­kun­gen wird der Zweit­li­gist bei den zwei Län­der­spie­len zwi­schen den U 21Mann­schaf­ten Deutsch­lands und der Nie­der­lan­de wohl nicht fün­dig wer­den. Doch der gan­ze Klub freut sich, die Top-Ta­len­te zwei­er gro­ßer Ho­ckey-Na­tio­nen heu­te (16 Uhr) und mor­gen (11 Uhr) auf sei­ner An­la­ge zu Gast zu ha­ben.

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