EU-Kom­mis­si­on sagt Ja zum Atom­fonds

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

BRÜS­SEL/LUXEMBURG (rtr) Die EUKom­mis­si­on hat den et­wa 24 Mil­li­ar­den Eu­ro schwe­ren Fonds zur La­ge­rung von Atom­müll in Deutsch­land ge­neh­migt. Die staat­li­che Un­ter­stüt­zung ste­he in ei­nem an­ge­mes­se­nen Ver­hält­nis zum an­ge­streb­ten Ziel, teil­te die Brüs­se­ler Be­hör­de ges­tern mit. Die Bun­des­re­gie­rung hat­te sich mit den Kern­kraft­be­trei­bern auf die Er­rich­tung des öf­fent­lich-recht­li­chen Fonds ge­ei­nigt, mit dem die Kos­ten der Müll-La­ge­rung über Jahr­zehn­te ge­deckt wer­den sol­len. Die 24 Mil­li­ar­den Eu­ro müs­sen die Kraft­werks­be­trei­ber Eon, RWE, EnBW und Vat­ten­fall zum Ju­li an den neu­en Fonds über­wei­sen. Ge­ma­nagt wer­den soll der Fonds von dem In­ge­nieur Thors­ten Her­dan (50), der­zeit Lei­ter der Ab­tei­lung Ener­gie­po­li­tik, Wär­me und Ef­fi­zi­enz im Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um.

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