Kei­ne De­mo­kra­tie

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „AfD stellt sich bei ers­ter Land­tags­sit­zung quer“(RP vom 2. Ju­ni): Man mag zu der AfD ste­hen, wie man will, sie gut­hei­ßen oder ver­dam­men, aber was un­se­re „Volks­ver­tre­ter“in Bund und NRW ab­zie­hen, hat mit De­mo­kra­tie nichts mehr zu tun. Die Ver­tre­ter der Alt­par­tei­en im Bun­des­tag ha­ben die Re­gel zum Al­ters­prä­si­den­ten ge­kippt, um zu ver­hin­dern, dass ein Ver­tre­ter der AfD die Re­de zur kon­sti­tu­ie­ren­den Sit­zung des Bun­des­tags hal­ten kann. In der seit 1848 be­ste­hen­den Ge­schich­te des höchs­ten deut­schen Par­la­ments wur­de erst ein ein­zi­ges Mal zu­vor die­se Re­gel au­ßer Kraft ge­setzt: im März 1933! El­se Schram­men 41844 Wegberg Le­bens, re­li­giö­ser Fa­schis­mus. Der Gott der zehn Ge­bo­te ist ein Meis­ter in die­sen Dis­zi­pli­nen. Man muss nur ein­mal die Bi­bel vom An­fang bis zum En­de le­sen. Das, was die Kir­chen näm­lich als ih­re Er­fin­dung aus­ge­ben (To­le­ranz, Gleich­be­rech­ti­gung, Ach­tung des mensch­li­chen Le­bens und der Na­tur und so wei­ter), ist ge­gen ih­ren da­ma­li­gen Wil­len von der Auf­klä­rung in die Welt ge­bracht wor­den. Jür­gen Be­cker 41334 Net­te­tal

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