Die bes­ten Auf­nah­men des „Rings des Ni­be­lun­gen“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KLASSIK UND JAZZ -

Der kom­plet­te „Ring“Wer den „Ring des Ni­be­lun­gen“en bloc möch­te, kommt an Ge­org Sol­tis im­pe­ria­lem Zy­klus nicht vor­bei, in dem un­ter an­de­rem Bir­git Nils­son als Brünn­hil­de und Wolf­gang Wind­gas­sen als Sieg­fried sin­gen (Dec­ca). „Rhein­gold“/„Wal­kü­re“Reiz­vol­ler ist die Auf­tei­lung: „Rhein­gold“hört man kaum ge­schlos­se­ner und sym­pho­ni­scher als bei Ber­nard Hait­ink (EMI). Die „Wal­kü­re“wärmt und feu­er­zau­bert am stärks­ten bei Jo­seph Keil­berth (Tes­ta­ment). „Sieg­fried“/„Göt­ter­däm­me­rung“„Sieg­fried“hat beim hoch­gra­dig in­spi­rier­ten Marek Ja­now­ski in Pe­ter Schrei­er den bes­ten Mi­me (RCA), und Furt­wäng­lers Ex­per­ti­se in der schier my­thi­schen Durch­drin­gung von Zeit, Raum und Klang kommt nir­gend­wo so er­he­bend zum Aus­druck wie in sei­ner rö­mi­schen RAI-Rund­funk-Auf­nah­me der „Göt­ter­däm­me­rung“von 1953 (EMI).

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