Kämp­fen für die klei­nen Par­tei­en

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Die Tier­schutz­par­tei ist ei­ne klei­ne Par­tei. Bei der Wahl im Sep­tem­ber wird sie es wohl nicht in den Bun­des­tag schaf­fen. War­um tritt die Par­tei trotz­dem an?

wahr­schein­lich. Denn die Tier­schutz­par­tei ist sehr klein. Sie hat un­ge­fähr 1000 Mit­glie­der. Die Wis­sen­schaft­le­rin Jas­min Si­ri meint: Streng ge­nom­men loh­ne es sich nicht, dass die Par­tei­en über­haupt an­tre­ten. Trotz­dem fin­det die For­sche­rin es gut, wenn es vie­le ver­schie­de­ne Par­tei­en gibt, auch klei­ne. „Dann kann je­der sei­ne Mei­nung ver­tre­ten und sich für sei­ne Idee en­ga­gie­ren“, sagt sie. Das glaubt auch San­dra Lück: Wenn ih­re Par­tei bei Wah­len an­tritt, wer­den die Leu­te we­nigs­tens auf das The­ma Tier­schutz auf­merk­sam. Par­tei­en schaf­fen es nur ins Par­la­ment, wenn fünf Pro­zent der Wäh­ler für sie ge­stimmt ha­ben. Ein­zel­ne Po­li­ti­ker kön­nen au­ßer­dem ins Par­la­ment ein­zie­hen, wenn sie in ei­nem Wahl­kreis ge­win­nen, al­so in ei­nem be­stimm­ten Ge­biet. Aber be­son­ders für klei­ne Par­tei­en ist es schwie­rig, so vie­le Wäh­ler zu über­zeu­gen. dpa

FO­TO: DPA

San­dra Lück ist Che­fin der Tier­schutz­par­tei.

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