Ein Frosch mit Kral­len

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Wäh­rend die meis­ten Frö­sche das Was­ser oft nur zu Paa­rung und Eiab­la­ge auf­su­chen, kann der Kral­len­frosch aus Afri­ka gar nicht ge­nug von dem nas­sen Ele­ment be­kom­men. Er ver­bringt sein gan­zes Le­ben dar­in, im­mer­hin mehr als 20 Jahre. Nur zum Luft­ho­len schwimmt der et­wa zehn Zen­ti­me­ter lan­ge Frosch an die Ober­flä­che. Kral­len­frö­sche le­ben in Se­en und Tei­chen in vie­len Län­dern Afri­kas süd­lich der Sa­ha­ra. Auch in lang­sam flie­ßen­den Flüs­sen sind sie zu Hau­se. Am Ge­wäs­ser­grund su- chen sie ih­re Nah­rung. Mit den lan­gen Fin­gern der Vor­der­fü­ße gra­ben sie im Schlamm nach Wür­mern, In­sek­ten­lar­ven und klei­nen Fi­schen. Die Au­gen der Kral­len­frö­sche sind auch da­bei im­mer nach oben ge­rich­tet, da­mit sie die Was­ser­ober­flä­che im Blick ha­ben. Dort lau­ert näm­lich nicht sel­ten Ge­fahr durch Rei­her oder Raub­fi­sche. Bei Ge­fahr setz­ten die Frö­sche ih­re Hin­ter­bei­ne, ein. Die­se sind groß und mit Schwimm­häu­ten ver­se­hen. Ein paar kräf­ti­ge Stö­ße rei­chen aus, um sich blitz­schnell in Si­cher­heit zu brin­gen.

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