So­zi­al­ro­man­tisch

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „57 Pro­zent ge­hen beim Ur­laubs­geld leer aus“(RP vom 7. Ju­ni): Un­ter „Ur­laubs­geld“ver­ber­gen sich ver­schie­den­ar­ti­ge Ein­kom­mens­an­tei­le: teil­wei­se ta­rif­lich als Fest­be­trag oder Pro­zent­satz fest­ge­legt, teil­wei­se er­folgs­ab­hän­gig (Bo­ni), teil­wei­se frei­wil­lig ver­ein­bart. Ich hal­te den Be­griff für so­zi­al­ro­man­ti­schen Zier­rat. Es han­delt sich schlicht um Ein­kom­men aus Er­werbs­tä­tig­keit. Punkt. Mit der Über­füh­rung des Ur­laubs­gel­des in re­gu­lä­res Ein­kom­men lie­ßen sich Bü­ro­kra­tie­kos­ten ver­mei­den und die ver­glei­chen­de Beur­tei­lung von Ein­kom­men ver­ein­fa­chen. Die Aus­zah­lung des Ur­laubs­gel­des ist ge­kop­pelt an die In­an­spruch­nah­me der Ur­laubs­ta­ge. Da­mit über­nimmt der Ar­beit­ge­ber die Bil­dung ei­ner Rück­la­ge für die Ur­laubs­fi­nan­zie­rung. Heut­zu­ta­ge leh­nen wir uns doch ger­ne ge­gen Be­vor­mun­dung auf. Aber in die­sem Fall trau­en wir uns selbst nicht die Dis­zi­plin zu, ei­gen-

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