SPD-Frak­ti­on will Kas­sen­sturz noch vor Amts­über­ga­be

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (kib) In ei­nem un­ge­wöhn­li­chen Schritt will die SPDFrak­ti­on die vor­aus­sicht­li­che schwarz-gel­be Lan­des­re­gie­rung zwin­gen, die Kos­ten ih­rer Vor­ha­ben im Ko­ali­ti­ons­ver­trag of­fen­zu­le­gen. Die So­zi­al­de­mo­kra­ten be­an­trag­ten aus die­sem Grund ei­ne Son­der­sit­zung des Haus­halts­aus­schus­ses im Land­tag, die mög­lichst in die­ser Wo­che, noch vor der Wahl des Mi­nis­ter­prä­si­den­ten, statt­fin­den soll. „Wir wol­len ei­nen vor­weg­ge­nom­me­nen Kas­sen­sturz“, sag­te ges­tern SPD-Land­tags­frak­ti­ons­vi­ze Mar­tin Bör­schel. Der noch am­tie­ren­de Fi­nanz­mi­nis­ter Nor­bert Wal­ter-Bor­jans (SPD) wie auch CDU und FDP sei­en auf­ge­for­dert, die im schwarz­gel­ben Ko­ali­ti­ons­ver­trag ge­nann­ten Plä­ne „mit ei­nem Preis­schild zu ver­se­hen“und die Kos­ten ab­zu­schät­zen. Das gel­te et­wa für die ver­spro­che­nen zu­sätz­li­chen Aus­ga­ben für Ki­tas, Schu­len, Po­li­zei und Kom­mu­nen. Zu­dem müs­se die neue Lan­des­re­gie­rung an­er­ken­nen, dass die Schul­den­brem­se be­reits im Haus­halt 2017 un­ter Rot-Grün ein­ge­hal­ten wur­de.

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