SPD-Chef Gro­schek ver­gleicht sich mit ei­nem Call­boy

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DÜS­SEL­DORF (kib) Die neue SPDFüh­rung in NRW geht mit vol­lem Ein­satz in den Bun­des­tags­wahl­kampf. „Sven­ja Schul­ze und ich wer­den wie Call­girl und Call­boy an vor­ders­ter Front da­bei sein. Orts­ver­ei­ne und Un­ter­be­zir­ke kön­nen uns stun­den­wei­se für Tür-zu-TürEin­sät­ze bu­chen“, sag­te Lan­des­par­tei­chef Micha­el Gro­schek in ei­nem In­ter­view mit der SPD-Par­tei­zei­tung „Vor­wärts“über sich und die neue SPD-Ge­ne­ral­se­kre­tä­rin in NRW. In den so­zia­len Netz­wer­ken im In­ter­net wur­de die Äu­ße­rung amü­siert auf­ge­nom­men. Zugleich zeig­te sich Gro­schek zu­ver­sicht­lich, dass SPD-Kan­di­dat Mar­tin Schulz mit Rü­cken­wind aus NRW Kanz­ler wer­den kön­ne.

Zur schwarz-gel­ben Re­gie­rungs­bil­dung in NRW sag­te Gro­schek: „Mich über­rascht vor al­lem, dass Herr La­schet sich von Herrn Lind­ner bei der Res­sort­auf­tei­lung die für die CDU sehr wert­ge­bun­de­nen Be­rei­che Schu­le, Fa­mi­lie und In­te­gra­ti­on hat ab­neh­men las­sen.“Voll­kom­men un­klar sei, wie die an­ge­hen­de Re­gie­rung ih­re „zu­sam­men­ge­fass­ten Wunsch­zet­tel“fi­nan­zie­ren wol­le.

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