Rie­si­ge Straf­la­ger für Zig­tau­sen­de

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

Ge­heim­hal­tung Über die Zu­stän­de in Nord­ko­reas Ge­fäng­nis­sen und La­gern ist we­nig be­kannt – das Re­gime schot­tet sie ab. Uno und Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tio­nen wie Am­nes­ty In­ter­na­tio­nal pran­gern aber sys­te­ma­ti­sche Ver­bre­chen ge­gen die Men­sch­lich­keit und Men­schen­rechts­ver­let­zun­gen wie Sip­pen­haft, Zwangs­ar­beit, Nah­rungs­ent­zug, Fol­ter und se­xu­el­le Ge­walt an. In den rie­si­gen La­gern sol­len ins­ge­samt rund 120.000 Men­schen ge­fan­gen sein. Stra­fen Wer Kri­tik an der nord­ko­rea­ni­schen Dik­ta­to­ren­dy­nas­tie äu­ße­re oder die Tex­te der „Gro­ßen Füh­rer“ver­ges­se, dem dro­he die Ein­wei­sung in eins der po­li­ti­schen La­ger, schreibt Am­nes­ty. Camp 16 Vor vier Jah­ren be­rich­te­te Am­nes­ty et­wa von ei­nem Ge­fan­ge­nen­la­ger, das flä­chen­mä­ßig drei­mal so groß sei wie die USHaupt­stadt Wa­shing­ton. Dort wür­den of­fen­bar Tä­tig­kei­ten wie Berg­bau, Land­wirt­schaft und Holz­ab­bau ver­rich­tet. Ein frü­he­rer Wär­ter schil­der­te dem­nach, dass Ge­fan­ge­ne ge­zwun­gen wür­den, ih­re ei­ge­nen Grä­ber zu gr­a­ben, be­vor sie mit „Ham­mer­schlä­gen auf den Na­cken“hin­ge­rich­tet wür­den.

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