Russ­land ver­ur­teilt für An­ti-Schwu­len-Ge­set­ze

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

STRASSBURG (dpa) Der Eu­ro­päi­sche Ge­richts­hof für Men­schen­rech­te hat Russ­land we­gen sei­ner An­tiSchwu­len-Ge­set­ze ver­ur­teilt. Das Ver­bot von „Pro­pa­gan­da für Ho­mo­se­xua­li­tät“ver­stößt aus Sicht der Straß­bur­ger Rich­ter ge­gen die Mei­nungs­frei­heit und das Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bot. Es er­fül­le kei­nen le­gi­ti­men öf­fent­li­chen Zweck und för­de­re viel­mehr Ho­mo­pho­bie. Das wi­der­spre­che de­mo­kra­ti­schen Wer­ten (Az.: 67667/09 u.a.). In Russ­land wird seit 2013 be­straft, wer sich in An­we­sen­heit Min­der­jäh­ri­ger po­si­tiv über Ho­mo­se­xua­li­tät äu­ßert.

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