Schwim­men, Aqua­pong spie­len, gril­len

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON LU­KAS KELLERS UND MA­XI­MI­LI­AN KRO­NE

An kei­nem an­de­ren Tag scheint die Son­ne so lang wie heu­te. So könn­te Ihr Tag heu­te aus­se­hen – mit Job und oh­ne.

Der 21. Ju­ni oder auch die Som­mer­son­nen­wen­de ist nicht nur der ei­gent­li­che Som­mer­an­fang, son­dern auch der längs­te Tag des Jah­res. Heu­te dau­ert er knapp 17 St­un­den. Aber wie ver­brin­ge ich den längs­ten Tag des Jah­res in Mön­chen­glad­bach? Wir ha­ben ein paar Vor­schlä­ge zu­sam­men­ge­stellt, da­mit kei­ne Lan­ge­wei­le auf­kommt und Sie die­sen be­son­dern Tag ge­nie­ßen. 5.19 Uhr Die ers­ten Son­nen­strah­len kün­di­gen ei­nen neu­en Tag in Mön­chen­glad­bach an. 6.30 Uhr Nach ei­nem or­dent­li­chen Früh­stück be­ginnt für Früh­auf­ste­her der längs­te Tag mit ei­ner mor­gend­li­chen Jog­ging-Run­de oder dem Gas­si­ge­hen mit dem Hund bei noch an­ge­neh­men Tem­pe­ra­tu­ren um die 20 Grad. 10 Uhr Die Frei­bä­der öff­nen. Al­le Glücks­pil­ze, die nicht zur Ar­beit müs­sen, kön­nen dort die See­le bau­meln las­sen. Das küh­le Nass sorgt für ei­ne will­kom­me­ne Er­fri­schung. Schließ­lich wer­den bis zum Mit­tag schon 30 Grad er­reicht. Der Ein­tritt für Er­wach­sen­de im Volks­bad kos­tet fünf Eu­ro. Der Groß­teil wird al­ler­dings nicht in den Ge­nuss der vor­mit­täg­li­chen Ab­küh­lung kom­men. Für et­was Fri­sche auf der Ar­beit sor­gen saf­ti­ge Früch­te. Ei­ne Was­ser­me­lo­ne ist so in Win­des­ei­le ver­putzt. 12 Uhr Hun­ger macht sich be­merk­bar. In der Stadt gibt es vie­le net­te Lo­ka­le zum Ver­wei­len. Im Schat­ten lässt es sich aus­hal­ten. Be­stellt wer­den leich­te Spei­sen, schließ­lich will man den längs­ten Tag des Jah­res nicht im „Fress­ko­ma“ver­brin­gen. 12.45 Uhr In­zwi­schen ist der Tel­ler leer und die Son­ne brennt so rich­tig. Leich­te Mü­dig­keit setzt ein. Wie wä­re es da mit ei­ner Sies­ta ganz nach dem spa­ni­schen Vor­bild? Kurz mit ei­ner De­cke in den Schat­ten oder nach Hau­se, ein­fach mal ab­schal­ten und ein kur­zes Ni­cker­chen hal­ten. Mög­lich ist das auch am Ar­beits­platz. Ei­ni­ge Ar­beit­ge­ber ha­ben ihn schon ein­ge­führt: den Po­wer­nap. Wer die Au­gen zu macht und schläft, stei­gert sein Kon­zen­tra­ti­ons­ver­mö­gen und fühlt sich fit­ter. Län­ger als 20 Mi­nu­ten, so sa­gen Ex­per­ten, soll­te der Schlaf aber nicht dau­ern. Denn dann fällt man in ei­ne Tief­schlaf­pha­se und wacht an- schlie­ßend wo­mög­lich mü­der als zu­vor wie­der auf. 14 Uhr Mit neu­er Ener­gie be­nö­tigt man dann jetzt aber auch schon wie­der ei­ne schnel­le Ab­küh­lung, denn mitt­ler­wei­le ist es in Mön­chen­glad­bach mehr als 30 Grad warm. Ei­ne an­ge­neh­me Lö­sung ist ein Ab­ste­cher in ein na­he­ge­le­gen­des Eis­ca­fé. Die Mön­chen­glad­ba­cher In­nen­stadt bie­tet vie­le An­lauf­stel­len. Aber auch in den Stadt­tei­len las­sen sich zahl­rei­che Eis­die­len fin­den. 15.30 Uhr Sie ge­hö­ren auch zu den­je­ni­gen, die zu we­nig trin­ken? War­um den Ar­beits­all­tag nicht mal für zehn Mi­nu­ten un­ter­bre­chen, sich ein paar Kol­le­gen su­chen, und Bier­pong spie­len – na­tür­lich oh­ne Bier. Al­les was Sie fürs „Aqua­pong“brau­chen, sind ein paar Be­cher, zwei Tisch­ten­nis­bäl­le, ei­nen lee­ren Tisch und viel stil­les Was­ser. For­mie­ren Sie an je­dem En­de des Ti­sches ein Drei­eck aus Be­chern, fül­len Sie die­se zur Hälf­te mit Was­ser und los geht’s. Es wird ab­wech­selnd ge­wor­fen. Lan­det der Ball in ei­nem geg­ne­ri­schen Be­cher, muss er von die­sem Team aus­ge­trun­ken und weg­ge­stellt wer­den. Ge­won­nen hat das Team, das zu­erst al­le geg­ne­ri­schen Be­cher „ab­ge­wor­fen“hat. Zur Lo­cke­rung des Ar­beits­ta­ges und zur aus­rei­chen­des Flüs­sig­keits­zu­fuhr ist das Spiel al­so wärms­tens zu emp­feh­len.

Wäh­rend die ei­nen noch im Bü­ro sit­zen, fra­gen sich die an­de­ren, was man noch an­ge­hen könn­te. Sind die Kin­der schon aus der Schu­le zu­rück, bie­tet sich die per­fek­te Ge­le­gen­heit mit der gan­zen Fa­mi­lie et­was zu un­ter­neh­men. Da­zu ist na­tür­lich auch das Schwimm­bad wie­der ei­ne gu­te Idee. Aber Mön­chen­glad­bach hält auch noch zahl­rei­che an­de­re Mög­lich­kei­ten be­reit. Wie wä­re es bei­spiels­wei­se mit ei­nem Be­such im Oden­kir­che­ner Tier­gar­ten? Der Ein­tritt kos­tet für Kin­der (4-14 Jah­re) 1,50 Eu­ro und für Er­wach­sen­de 3,50 Eu­ro. Aber auch der Kid­dy­park im Rhe­ydter Stadt­wald bie­tet ge­nü­gend Ak­tio­nen zum Aus­to­ben für die Klei­nen. Ne­ben Mi­ni-Golf und ei­ner gro­ßen Hüpf­burg gibt es im Park auch ei­ne Seil­bahn. Der Ein­tritt dort kos­tet für Kin­der 5,50 Eu­ro und für Er­wach­sen­de 3,50 Eu­ro. 17 Uhr Die Höchst­tem­pe­ra­tur von 33 Grad ist nun er­reicht. Die letz­te Ge­le­gen­heit ei­ne Ab­küh­lung im Schwimm­bad zu su­chen. An­ge­sichts der Uhr­zeit lohnt ein Be­such im Schloss­bad Nie­der­rhein, denn der Au­ßen­be­reich schließt erst mit Ein­bruch der Dun­kel­heit. Ein lan­ges Zeit­fens­ter am längs­ten Tag des Jah­res. Die Ein­tritts­prei­se für das Schloss­bad sind iden­tisch mit de­nen des Volks­ba­des: Er­wach­sen­de zah­len fünf Eu­ro und Ju­gend­li­che 2,80 Eu­ro. 19 Uhr In­zwi­schen ist es fast 14 St­un­den hell. Der Ma­gen knurrt. Jetzt darf es auch et­was def­ti­ger zu­ge­hen. War­um al­so nicht ganz dem som­mer­li­chen Kli­schee fol­gen: Gril­len! Das Gan­ze muss na­tür­lich nicht im­mer auf der hei­mi­sches Ter­ras­se oder dem hei­mi­schen Bal­kon statt­fin­den. Al­so Freun­de und Fa­mi­lie ein­pa­cken und ab in den Stadt­wald. Hier be­fin­den sich öf­fent­li­che Grill­plät­ze, und im Schat­ten ne­ben dem Wei­her lässt es sich auch bei ho­hen Tem­pe­ra­tu­ren gut aus­hal­ten. 20.30 Uhr Die letz­te Brat­wurst ist ver­drückt. Die letz­te Koh­le aus­ge­glüht. Und auch der längs­te Tag des Jah­res neigt sich lang­sam aber si­cher dem En­de ent­ge­gen. Im Schat­ten vie­ler Bäu­me lässt sich nun pri­ma der „Mon­te Kla­mott“be­stei­gen. Der 64 Me­ter ho­he Trüm­mer­berg ist üb­ri­gens die höchs­te Er­he­bung der Stadt. Über 200 Stu­fen braucht es, um ihn zu er­klim­men, aber die Aus­sicht lohnt sich! 21 Uhr Die Stadt zu Fü­ßen klingt der längs­te Tag des Jah­res nun ent­spannt aus. Bei Mu­sik, ei­nem Fei­er­abend-Bier in der Hand und mitt­ler­wei­le wie­der an­ge­neh­me­ren Tem­pe­ra­tu­ren kann die Aus­sicht rich­tig ge­nos­sen wer­den. Von hier oben fal­len so­fort der Bo­rus­sia­park und der Was­ser­turm ins Au­ge, aber auch an­de­re mar­kan­te Ge­bäu­de und Se­hens­wür­dig­kei­ten der Stadt sind nun in ei­nen war­men Gelb­ton ge­taucht. In knapp ei­ner St­un­de geht die Son­ne un­ter. Ein­fach mal die idyl­li­sche Ku­lis­se fern­ab vom Tru­bel und der Hek­tik in der Stadt ein­fach auf sich wir­ken las­sen.

21.53 Uhr Son­nen­un­ter­gang, vor­bei!

Das Spiel „Aqua­pong“ist zur

Lo­cke­rung des Ar­beits­ta­ges bes­tens

ge­eig­net

AR­CHIV­FO­TO: HEL­MUT LINNENBRINK

Son­nen­un­ter­gang über Mön­chen­glad­bach. Das schö­ne Wet­ter wird heu­te wie­der vie­le Men­schen ins Freie lo­cken. Be­son­ders am Abend kann an vie­len Or­ten der Un­ter­gang der Son­ne ge­nos­sen wer­den.

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