Ver­schul­dung der NRW-Kom­mu­nen auf Re­kord­stand

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - VORDERSEITE -

Der Frank­fur­ter Fe­lix Krämer soll neu­er Ge­ne­ral­di­rek­tor im Düs­sel­dor­fer Mu­se­um Kunst­pa­last wer­den.

Sei­te B 5

DÜSSELDORF (dpa) Die Ver­schul­dung der NRW-Kom­mu­nen ist auf den neu­en Höchst­stand von knapp 63,5 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­stie­gen. Im ver­gan­ge­nen Jahr mach­ten Städ­te, Ge­mein­den und Ge­mein­de­ver­bän­de 1,5 Mil­li­ar­den Eu­ro neue Schul­den, wie das Sta­tis­ti­sche Lan­des­amt mit­teil­te. Köln hat mit rund 4,9 Mil­li­ar­den Eu­ro den größ­ten Schul­den­berg auf­ge­häuft. Schul­den­frei sind nur elf der 396 Städ­te und Ge­mein­den in NRW – vor al­lem klei­ne­re Ge­mein­den im Müns­ter­land und am Nie­der­rhein. Rein rech­ne­risch er­gibt sich für je­den Ein­woh­ner des Lan­des ei­ne kom­mu­na­le Ver­schul­dung von 3551 Eu­ro. Die höchs­te Pro-Kopf-Ver­schul­dung weist die Stadt Sieg­burg mit 10.000 Eu­ro je Ein­woh­ner auf, ge­folgt von Mül­heim und Ober­hau­sen mit je­weils 9000 Eu­ro.

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