Uber-Chef tritt nach mas­si­ver Kri­tik zu­rück

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

SAN FRAN­CIS­CO (rtr) Im Skan­dal um se­xu­el­le Be­läs­ti­gung und Dis­kri­mi­nie­run­gen legt der we­gen sei­nes Füh­rungs­stils um­strit­te­ne Uber-Mit­be­grün­der Tra­vis Ka­la­nick sei­nen Chef­pos­ten nie­der. Er ha­be der Bit­te der In­ves­to­ren ent­spro­chen, Platz zu ma­chen, da­mit Uber sich wie­der auf das Auf­bau­en kon­zen­trie­ren kann, statt durch ei­nen wei­te­ren Kampf ab­ge­lenkt zu wer­den, er­klär­te der 40Jäh­ri­ge in ei­ner Mail an die Mit­ar­bei­ter des Fahr­dienst­ver­mitt­lers. Ka­la­nick, der sei­nen Pos­ten im Auf­sichts­rat be­hält, hat das 2009 ge­grün­de­te Un­ter­neh­men durch sei­nen streit­ba­ren Füh­rungs­stil ge­formt. Der Mit­fahr­dienst, der mit 68 Mil­li­ar­den Dol­lar das wert­volls­te Start-up der Welt ist, hat welt­weit die Ta­xi­bran­che auf­ge­schreckt.

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