St­indl führt die Tor­schüt­zen­lis­te an

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL -

Der 1. FC Köln und Bo­rus­sia sind nicht un­be­dingt die bei­den Ver­ei­ne, zwi­schen de­nen es ei­ne Fan-Freund­schaft ge­ben dürf­te. Auf Spie­ler-Ebe­ne stimmt die Che­mie aber, wenn es ge­mein­sam für Deutsch­land geht. Das prä­zi­se Zu­spiel des Li­ver­poo­lers Em­re Can lei­te­te der Köl­ner Jo­nas Hec­tor ges­tern Abend in den Straf­raum wei­ter, und dort schoss Lars St­indl den Ball zum 1:1 ge­gen Chi­le ins Tor – Bo­rus­si­as Ka­pi­tän traf im zwei­ten Spiel des Con­fed-Cup in Russland zum zwei­ten Mal. Er ist da­mit der ers­te Deut­sche, dem das in die­sem Wett­be­werb ge­lun­gen ist. Mehr noch – der 28-Jäh­ri­ge über­nahm da­mit die Füh­rung in der Tor­schüt­zen­lis­te bei der „Mi­ni-WM“.

Bun­des­trai­ner Joa­chim Löw schätzt St­indls Qua­li­tä­ten of­fen­bar, er stell­te ihn ge­gen die kampf­star­ken Chi­le­nen als al­lei­ni­ge Sturm­spit­ze auf. Der Glad­ba­cher er­wies sich als ge­wohnt ball­si­cher, hat­te nach rund 15 Mi­nu­ten schon die Chan­ce, die frü­he Füh­rung von Al­exis Sán­chez aus­zu­glei­chen – sein Schuss wur­de aber ab­ge­blockt und von Tor­wart John­ny Her­re­ra ge­hal­ten. Nach gut 20 Mi­nu­ten gab es die nächs­te Pre­mie­re für St­indl: Er sah sei­ne ers­te Gel­be Kar­te im DFB-Tri­kot.

No­tiz am Ran­de: Al­le Spie­ler der chi­le­ni­schen Start­elf ges­tern sind in den 80er Jah­ren ge­bo­ren, bei Deutsch­land nur ei­ner: St­indl.

Am Sonn­tag (17 Uhr) steigt das Grup­pen­fi­na­le ge­gen Ka­me­run.

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