Aus­bil­dungs­mes­se für Ju­gend­li­che

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON MA­XI­MI­LI­AN KRO­NE

In Glad­bach und der Re­gi­on sind rund 1500 Aus­bil­dungs­plät­ze frei. In­fo-Tag für Schü­ler am 26. Ju­ni.

STADT­MIT­TE Be­reits zum ach­ten Mal prä­sen­tie­ren sich am kom­men­den Mon­tag Glad­ba­cher Un­ter­neh­men bei der Check-In-Be­rufs­welt. Schü­ler der Jahr­gangs­stu­fen neun bis 13 kön­nen sich dann bei den Be­trie­ben am Ort über Aus­bil­dungs­be­ru­fe und dua­le Stu­di­en­gän­ge in­for­mie­ren.

Seit Be­ginn der Ak­ti­on ha­be sich ei­ni­ges ge­wan­delt, er­klärt Wolf­gang Dra­e­ger, Ge­schäfts­füh­rer der Ar­beits­agen­tur in Mön­chen­glad­bach. „Noch vor ein paar Jah­ren, muss­ten sich die Ju­gend­li­chen dem An­ge­bot an­pas­sen, heu­te ist es viel­fach ge­nau an­ders­her­um“, sagt er. Das liegt haupt­säch­lich da­rin be­grün­det, dass vie­le Aus­bil­dungs­plät­ze nicht mehr be­setzt wer­den kön­nen, weil es zu we­nig In­ter­es­sen­ten gibt. „Vie­le ent­schei­den sich für ein Stu­di­um und wis­sen zum Teil gar nicht, dass ei­ne Aus­bil­dung vie­le Chan­cen bie­tet – be­son­ders beim spä­te­ren Ge­halt“, sagt Dra­e­ger. Das sei nach ein paar Jah­ren näm­lich nicht sel­ten mit dem ei­nes Ba­che­lor-Ab­sol­ven­ten ver­gleich­bar. Zu­dem wür­den sich Aus­bil­dung und Stu­di­um nicht aus­schlie­ßen, da vie­le Un­ter­neh­men ih­rem Nach­wuchs in­zwi­schen ein dua­les Stu­di­um er­mög­li­chen. In die­sem Jahr gibt es rund 1500 un­be­setz­te Aus­bil­dungs­stel­len in Glad­bach und der um­lie­gen­den Re­gi­on. „Da sind vie­le hoch­at­trak­ti­ve Plät­ze drun­ter. Wir emp­feh­len, beim Check-In-Tag bei den Un­ter­neh­men vor­bei­zu­schau­en und un­ver­bind­lich rein­zu­schnup­pern“, sagt er.

In die­sem Jahr neh­men 227 Un­ter­neh­men in Mön­chen­glad­bach, Kre­feld, dem Kreis Vier­sen und dem Rhein-Kreis-Neuss teil. Ins­ge­samt bie­ten sie mehr als 200 dua­le Stu­di­en­gän­ge und fast al­le Aus­bil­dungs­be­ru­fe an. Der Vor­teil an dem Check-In-For­mat für Ju­gend­li­che sei, dass sie dort kein Be­wer­bungs­ge­spräch füh­ren müss­ten, son­dern sich in lo­cke­rer At­mo­sphä­re mit den Ver­ant­wort­li­chen aus­tau­schen kön­nen. Teil­neh­men wird in Glad­bach auch die Ar­beits­agen­tur, die ih­ren Schwer­punkt in die­sem Jahr auf das The­ma „Al­les, was Recht ist“legt. Von 13 bis 17 Uhr stel­len aus­ge­wähl­te Ar­beit­ge­ber und Be­hör­den im Bil­dungs­in­for­ma­ti­ons­zen­trum (BiZ) der Agen­tur Aus­bil­dungs- und Stu­di­en­mög­lich­kei­ten bei der Po­li­zei, der Bun­des­wehr, der Per­so­nal­ab­tei­lung in der Ar­beits­agen­tur und bei der No­tar- und An­walts­kam­mer vor. In­for­ma­tio­nen rund ums The­ma und wel­che Un­ter­neh­men in Glad­bach teil­neh­men gibt es im In­ter­net un­ter www.che­ckin-be­rufs­welt.net.

RP-FO­TOS: RIETDORF

Die 19-jäh­ri­ge Jan­ka Dreng­h­ahn zeigt stolz ih­re Ar­beit über die Rol­le der Frau­en in der ka­tho­li­schen Kir­che. Sie ge­wann da­mit den Lan­des­preis.

RP-AR­CHIV: AR­BEITS­AGEN­TUR

Wolf­gang Dra­e­ger lädt zum Check-in­Tag ein.

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