All­tags­aus­bre­cher wa­gen ei­ne Rei­se in die wei­te Welt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON DA­NIE­LA GEFGEN

Ein­mal spie­le­risch um die gan­ze Welt rei­sen konn­ten am Sams­tag vie­le Kin­der beim All­tags­aus­bre­cher-Fa­mi­li­en­fest. Auf dem Ge­län­de des TV 1848 in Ei­cken gab es die­ses Jahr 23 Sta­tio­nen, die sich al­le mit dem The­ma Welt­rei­se be­schäf­tig­ten. Erst­ma­lig mit ei­nem Stand da­bei war die Stadt­bi­blio­thek. Hier bau­ten die Kin­der Wol­ken­krat­zer aus Bü­chern und tanz­ten un­ter ei­ner Lim­bo-Stan­ge her, die von zwei Bü­cher­tür­men ge­hal­ten wur­de. In ih­rer Fan­ta­sie be­fan­den sie sich in New York und di­rekt da­nach in Sao Pao­lo. „Wir ver­su­chen im­mer, mit an­de­ren In­sti­tu­tio­nen zu­sam­men­zu­ar­bei­ten, da­mit wir die Kin­der er­rei­chen, die eben nicht zu uns in die Bi­b­lio­thek kom­men“, sagt Andrea Ot­ten (49), Mit­ar­bei­te­rin der Stadt­bi­blio­thek. Ih­re Kol­le­gin Carina Al­ten­bur­ger (41) hat das Fest in den ver­gan­ge­nen Jah­ren be­reits mit ih­ren Kin­dern La­ris­sa (9) und Manuel (16) be­sucht. „Ich fin­de es toll, dass die Kin­der hier ver­schie­dens­te sport­li­che Ak­ti­vi­tä­ten aus­pro­bie­ren kön­nen. Aber das Bes­te war na­tür­lich im­mer die Rie­sen-Hüpf­burg.“

Auch erst­ma­lig da­bei war der Jün­ter-Club. Als Mas­kott­chen war Jün­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zwar schon mit von der Par­tie, aber ei­nen ei­ge­nen Stand gab es bis­her noch nicht. „Bei uns be­ginnt die Welt­rei­se, da­her re­prä­sen­tie­ren wir den Stand­ort Mön­chen­glad­bach“, er­klärt Na­di­ne Mar­chi (41), Mit­ar­bei­te­rin des Jün­ter-Clubs. Den klei­nen Hin­der­nis-Par­cours konn­ten nicht nur Kin­der, son­dern al­le Fa­mi­li­en­an­ge­hö­ri­gen meis­tern, da er mit Rol­la­tor, Kin­der­wa­gen, oder Roll­stuhl be­fah­ren wer­den kann. „Un­ser Stand ist, wie das gan­ze Fest, für al­le Ge­ne­ra­tio­nen ge­eig­net“, sagt Mar­chi. So groß und so gut be­sucht war das All­tags­aus­bre­cher-Fa­mi­li­en­fest nicht im­mer. Lars Thier­ling, Or­ga­ni­sa­tor des Fes­tes, er­in­nert sich an die An­fän­ge: „Un­ser ers­tes Fest ha­ben wir auf ei­nem Sport­platz ver­an­stal­tet, den wir vor­her erst mä­hen muss­ten, weil der eher ei­nem Acker glich.“Da­mals gab es rund 80 Be­su­cher und die Kin­der­sport­schu­le als ein­zi­gen Stan­d­an­bie­ter.

Im ver­gan­ge­nen Jahr wa­ren es schon rund 1800 Be­su­cher, die das Fest auf dem weit­läu­fi­gen Sport­platz des TV 1848 be­such­ten. „Wir wür­den uns über Leu­te freu­en, die bei den All­tags­aus­bre­chern mit­ma­chen wol­len“, er­zählt Thier­ling. „So ein Fest be­deu­tet auch im­mer ein Jahr Vor­be­rei­tung und ver­ur­sacht Kos­ten. Wer bei der Or­ga­ni­sa­ti­on hel­fen, oder uns fi­nan­zi­ell un­ter­stüt­zen möch­te, ist im­mer will­kom­men.“

In­fos gibt es un­ter www.all­tags­aus­bre­cher.de

FO­TO: MARIN HEINEN

In Saint Ni­co­las wa­ren die Glad­ba­cher De­mons­tran­ten gut zu er­ken­nen: Gre­gor Bo­nin trug das MG-Wap­pen, Bert Lingen die Deutsch­land-Fah­ne.

RP-FO­TO: ISABELLA RAUPOLD

Ro­bert Wasch­ke, Me­lis­sa und Mo­na be­ga­ben sich beim All­tags­aus­bre­cher-Fest auch auf ei­ne wei­te Rei­se – mit dem Ka­jak.

RP-FO­TOS (4): WILMS-ADRIANS

Auch Grü­nen-Po­li­ti­ker Gerd Bren­ner pro­tes­tier­te.

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