RE­PU­BLIK

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

Der Sog der Volks­par­tei­en Wir ste­hen vor ei­nem Wahl­kampf oh­ne Ko­ali­ti­ons­aus­sa­gen. Wahr­schein­lich wird das den Volks­par­tei­en mehr nut­zen als den klei­nen Par­tei­en.

Seit Mo­na­ten gibt es in der Ge­sell­schaft den Trend zur Po­li­ti­sie­rung. Bei den Land­tags­wah­len ist die Wahl­be­tei­li­gung ge­stie­gen. Die Par­tei­en ver­zeich­nen Mit­glie­der­zu­wäch­se, und in den Netz­wer­ken lau­fen Grund­satz­de­bat­ten.

Dass sich neue Par­tei­en eta­blie­ren kön­nen, auch wenn sie rechts­po­pu­lis­ti­scher Na­tur sind, ist eben­so ein Zei­chen le­ben­di­ger De­mo­kra­tie wie der Schulz-Ef­fekt, den wir An­fang des Jah­res er­lebt ha­ben. Das Sys­tem ist in Be­we­gung. Die Par­tei­en re­agie­ren auf die neue Fle­xi­bi­li­tät der Wäh­ler eben­falls mit ei­ner neu­en Stra­te­gie. Wäh­rend es in frü­he­ren Wahl­kämp­fen ei­gent­lich im­mer klar war, wer mit wem ko­alie­ren möch­te und wer mit wem zur Not zu­sam­men­ge­hen könn­te, bleibt 2017 vie­les of­fen. Es gibt kei­ne Ko­ali­ti­ons­aus­sa­gen und noch nicht ein­mal ech­te Be­kennt­nis­se nach dem Mot­to: Die­ser oder je­ner ist un­ser na­tür­li­cher Ko-

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