Jü­di­scher Ver­band wirft WDR „Ver­harm­lo­sung“vor

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN -

BER­LIN (epd) In der De­bat­te über den Um­gang mit der um­strit­te­nen TV-Do­ku­men­ta­ti­on „Au­ser­wählt und aus­ge­grenzt – Der Hass auf Ju­den in Eu­ro­pa“ge­rät der WDR wei­ter in die Kri­tik. Die Di­rek­to­rin des Ber­li­ner Bü­ros des Ame­ri­can Je­wish Com­mit­tee (AJC), Deid­re Ber­ger, warf dem Sen­der ei­ne „Ver­harm­lo­sung von An­ti­se­mi­tis­mus“vor. Der zur Aus­strah­lung er­gänz­te „WDRFak­ten­check“sei „durch­weg ten­den­zi­ös“, sag­te sie dem Ber­li­ner „Ta­ges­spie­gel“. Der Check zie­he „auf­fal­lend oft“die Aus­sa­gen von Per­so­nen und In­sti­tu­tio­nen in Zwei­fel, die sich für jü­di­sche und is­rae­li­sche In­ter­es­sen stark­mach­ten.

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