So wird der Ver­kehr zur „Tour“ge­re­gelt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - MEDIEN - VON CHRIS­TI­AN KANDZORRA

Am Sonn­tag teilt die Tour de Fran­ce die Stadt in zwei Hälf­ten. Die Land­stra­ße 381 wird für min­des­tens fünf­ein­halb St­un­den auch für An­woh­ner kom­plett ge­sperrt. Bus­li­ni­en wer­den un­ter­bro­chen. Ins­ge­samt 70 Hel­fer re­geln den Ver­kehr.

KOR­SCHEN­BROICH Am Sonn­tag müs­sen Au­to­fah­rer im Stadt­ge­biet mit er­heb­li­chen Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen rech­nen. Von 10 Uhr mor­gens bis 15.30 Uhr nach­mit­tags wird die Land­stra­ße 381, die von Bütt­gen an Klei­nen­broich, Pesch und Kor­schen­broich vor­bei nach Mön­chen­glad­bach führt, kom­plett für den Ver­kehr ge­sperrt. Que­run­gen der Tour-de-Fran­ce-Stre­cke sind nur Fuß­gän­gern und Rad­fah­rern, die ihr Rad schie­ben, er­laubt.

Auch An­woh­ner der Raitz-vonFr­entz-Stra­ße, der Fried­rich-Eber­tStra­ße und der Ro­chus­stra­ße dür­fen die Renn­stre­cke für die­sen Zei­t­raum nicht mit mo­to­ri­sier­ten Fahr­zeu­gen be­fah­ren. Dar­auf wies die Stadt­ver­wal­tung jetzt bei der Vor­stel­lung al­ler De­tails zum „Tour-Sonn­tag“hin. Die ein­zi­ge Aus­nah­me: Die Brü­cke auf Hö­he des Rewe-Mark­tes, die über die Ro­chus­stra­ße in Rich­tung Her­rens­hoff führt, bleibt ge­öff­net.

Ob­wohl nie­mand vor 14 Uhr mit der Durch­fahrt der Rad­pro­fis, die aus Rich­tung Bütt­gen kom­men wer­den, rech­net, wer­den die Stra­ßen früh­zei­tig ge­sperrt. Der Grund: Zwei St­un­den vorher soll ei­ne „Wer­be­ka­ra­wa­ne“der Spon­so­ren über die Renn­stre­cke fah­ren und Wer­be­ge­schen­ke an die Zu­schau­er ver­tei­len. „Wir rech­nen mit bis zu 200 Be­gleit­fahr­zeu­gen, die et­wa 45 Mi­nu­ten durchs Stadt­ge­biet fah­ren“, sagt Ord­nungs­amts­lei­ter Micha­el Bey­er, der die Re­ge­lung des Ver­kehrs mit sei­nem Team akri­bisch durch­ge­plant hat. So soll es ent­lang der Stre­cke 24 Sperr­punk­te ge­ben. Auch an klei­nen Feld­we­gen sol­len Sper­run­gen auf­ge­baut wer­den, so dass nie­mand die­se als Schleich­we­ge miss­brau­chen kann.

Um ei­nem Ver­kehrs­cha­os vor­zu­beu­gen, will die Stadt da­für sorgen, dass al­le Au­to­fah­rer über die Sper­run­gen in­for­miert wer­den und gar nicht erst vie­le Au­tos in die Nä­he der Land­stra­ße kom­men. „Wir emp­feh­len Be­su­chern zu­dem, mit der Bahn an­zu­rei­sen“, be­tont Micha­el Bey­er, der dar­auf hin­weist, dass die Bus­li-

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