Ver­ein­ba­rung un­ter­schrie­ben – Kar­ne­va­lis­ten sind Frie­dens­bot­schaf­ter

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

(cli) Wenn Bernd Go­the auf den när­ri­schen Büh­nen der Stadt steht, dann hat er et­was zu sa­gen. Zwar fürch­tet manch ein Prä­si­dent, der Boss des Mön­chen­glad­ba­cher Kar­ne­vals­ver­bands (MKV) wür­de ihm durch ei­nen 90-mi­nü­ti­gen Vor­trag das Programm zer­schie­ßen, doch Go­the hat im­mer ei­ne Bot­schaft pa­rat. Wenn es ge­ra­de nichts zu kri­ti­sie­ren gibt, spricht er ger­ne über The­men wie Zu­sam­men­halt. „Ge­mein­sam“ist in­zwi­schen ei­nes sei­ner Lieb­lings­wor­te ge­wor­den. In der ver­gan­ge­nen Ses­si­on woll­ten die Je­cken die Welt um­ar­men. In der kom­men­den soll die in vie­len Köp­fen noch im­mer zwei­ge­teil­te Ge­samt­stadt ge­mein­sam fei­ern. Umar­mun­gen und et­was ge­mein­sam un­ter­neh­men, sind Zei­chen von Zu­nei­gung, Men­sch­lich­keit und Frie­den. Das sieht auch die Klei­ne Farm Ri­ckel­rath so. Sie in­stal­lier­te nun ei- nen „Pe­ace Po­le“, ei­nen Frie­dens­pfahl. Seit 1969 sind in 160 Län­dern rund 250.000 sol­cher Pfäh­le auf­ge­stellt wor­den. Wäh­rend der Ein­wei­hung des Pfahls un­ter­zeich­ne­ten die Farm­be­trei­ber und der Blin­de­n­und Seh­be­hin­der­ten­ver­ein Kle­ve den „Pledge to Pe­ace“, die Ver­ein­ba­rung für den Frie­den. Ins Le­ben ge­ru­fen wur­de die Ver­ein­ba­rung vor sechs Jah­ren vom Eu­ro­päi­schen Par­la­ment. So­wohl Städ­te als auch Ver­ei­ne, Ver­bän­de und Schu­len dür­fen sie un­ter­zeich­nen. Weil der Mön­chen­glad­ba­cher Kar­ne­val nach An­sicht der Farm­be­trei­ber ein Vor­bild für ein fried­li­ches Mit­ein­an­der der Ge­sell­schaft ist, lud man auch Bernd Go­the zur Un­ter­zeich­nung ein. Mit Go­thes Un­ter­schrift un­ter die Ver­ein­ba­rung wur­den die Mön­chen­glad­ba­cher Kar­ne­va­lis­ten nun zu Frie­dens­bot­schaf­tern.

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