Bssss! Bssss! Mü­cken brau­chen Blut für ih­re Eier

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Sie brin­gen uns um den Schlaf und sorgen da­für, dass es uns juckt: Stech­mü­cken kön­nen ner­vig sein. Die Weib­chen zap­fen un­ser Blut an – für den Nach­wuchs.

kei­ne Nach­kom­men“, sagt Be­cker. Zu­erst dringt das Mü­cken-Weib­chen mit sei­nen Stech­bors­ten in un­se­re Haut ein, bis es ein Blut­ge­fäß trifft und mit dem Blut­sau­gen an­fan­gen kann. Be­vor die Mü­cke saugt, gibt sie ein biss­chen Spei­chel in die Wun­de. In dem Spei­chel sind be­son­de­re Stof­fe. Sie sorgen da­für, dass das Blut flüs­sig bleibt und nicht ver­klumpt. So kann die Mü­cke das Blut bes­ser schlür­fen. Die Stof­fe kön­nen aber bei uns zu Schwel- lun­gen füh­ren und Juck­reiz er­zeu­gen. Vie­le Stech­mü­cken le­gen ih­re Eier in Se­en, Tei­chen, Pfüt­zen oder Re­gen­ton­nen ab. Aus den Ei­ern schlüp­fen nach ei­ni­gen Ta­gen die Lar­ven. Sie kön­nen un­ter Was­ser nicht at­men. Sie brau­chen Sau­er­stoff aus der Luft. Des­halb ha­ben sie an ih­rem Hin­ter­teil ei­ne Art Atem­rohr. Nach ein paar Ta­gen wer­den aus den Lar­ven klei­ne Pup­pen. Dar­aus schlüpft dann ei­ne fer­ti­ge Stech­mü­cke. dpa

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.