U21 siegt im Elf­me­ter­schie­ßen ge­gen En­g­land

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT -

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1 Chris Froo­me, Tour-de-Fran­ce-Sie­ger 2016, auf sei­nem Pi­na­rel­lo Dog­ma F8 TYCHY (sid) Der Traum vom Ti­tel lebt: Die deut­schen Jung­stars ha­ben im Elf­me­ter-Kri­mi das Fi­na­le der U21-EM in Po­len er­reicht. Das Team von DFB-Trai­ner Ste­fan Kuntz setz­te sich in Tychy ge­gen En­g­land mit 4:3 im Elf­me­ter­schie­ßen durch. Nach 120 Mi­nu­ten hat­te es 2:2 (2:2, 1:1) ge­stan­den. Am Frei­tag (20.45 Uhr/ZDF) kämpft die U21 ge­gen Spa­ni­en, das Ita­li­en mit 3:1 be­sieg­te, um den Ti­tel.

Der Wolfs­bur­ger Ma­xi­mi­li­an Ar­nold, der Neu-Dort­mun­der Ma­xi­mi­li­an Phil­ipp, der Schal­ker Max Mey­er und der Hof­fen­hei­mer Na­diem Ami­ri tra­fen vom Punkt, Tor­hü­ter Ju­li­an Pol­lers­beck vom 1. FC Kai­sers­lau­tern pa­rier­te zwei Schüs­se. In der re­gu­lä­ren Spiel­zeit hat­ten der künf­ti­ge Ber­li­ner Da­vie

10 Sel­ke (35.) und der kurz zu­vor ein­ge­wech­sel­te Schal­ker De­bü­tant Fe­lix Plat­te (70.) für die am En­de über­le­ge­ne deut­sche Mann­schaft ge­trof­fen. De­ma­rai Gray (41.) und Tam­my Abra­ham (50.) hat­ten En­g­land zwi­schen­zeit­lich mit 2:1 in Füh­rung ge­bracht.

Erst zum drit­ten Mal steht ein DFB-Team im EM-Fi­na­le. Den bis­lang ein­zi­gen Ti­tel hat­te vor acht Jah­ren die „Klas­se von 2009“mit sechs spä­te­ren Welt­meis­tern ge­holt.

„Das wird ein 50:50-Spiel. Die Ta­ges­form ent­schei­det“, hat­te Kuntz vor An­pfiff ge­sagt. Je­ne Form sprach zu­nächst klar für En­g­land. Die deut­sche De­fen­si­ve wirk­te völ­lig ver­un­si­chert. Nach dem ner­vö­sen Auf­takt be­kam die deut­sche Mann­schaft das Spiel aber im­mer bes­ser in den

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9 Griff. Die Ab­wehr stand nun si­cher, vor­ne ge­lan­gen im­mer mehr Ak­tio­nen. Die in­zwi­schen ver­dien­te Füh­rung folg­te prompt: Nach schö­ner Flan­ke von Je­re­my Tol­jan er­ziel­te Sel­ke per Kopf sein zwei­tes Tur­nier­tor. An der Sei­ten­li­nie zeig­te Kuntz ei­nen An­satz sei­ner be­rühm­ten Sä­ge, mit der er einst sei­ne ei­ge­nen To­re ge­fei­ert hat­te. Es folg­te der promp­te Aus­gleich, als Gray nach ei­ner Ecke aus kur­zer Dis­tanz er­folg­reich war.

Di­rekt nach dem Sei­ten­wech­sel lei­te­te Ser­ge Gn­ab­ry mit ei­nem Fehl­pass das zwei­te Ge­gen­tor ein. Der tech­nisch star­ke Will Hug­hes zog mit dem Ball in die Mit­te, wo Abra­ham aus kur­zer Dis­tanz mü­he­los ein­schob. We­nig spä­ter muss­te auch noch Sel­ke ver­letzt vom Platz,

Stahl

Alu­mi­ni­um­Alu­mi­niu

Kaut­schuk

Die deut­schen Fuß­bal­ler ste­hen im EM-Fi­na­le ge­gen Spa­ni­en. Ju­li­an Pol­lers­beck hält zwei Elf­me­ter.

für ihn kam Plat­te ins Spiel. Sie­ben Mi­nu­ten spä­ter traf der 21-Jäh­ri­ge per Kopf zum Aus­gleich. An­schlie­ßend war das deut­sche Team dem drit­ten Tor deut­lich nä­her.

FO­TO: IMAGO | GRA­FIK: ZÖRNER

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