43.000 Paa­re le­ben in ei­ner Le­bens­part­ner­schaft

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Sta­tis­tik Nach Zah­len des Sta­tis­ti­schen Bun­des­amts von 2015 le­ben der­zeit in Deutsch­land 94.000 Paa­re in ei­ner gleich­ge­schlecht­li­chen Le­bens­ge­mein­schaft. Da­von ha­ben rund 43.000 Paa­re die Mög­lich­keit ge­nutzt, sich zu ver­part­nern – sie le­ben in ei­ner ein­ge­tra­ge­nen Le­bens­part­ner­schaft. Seit 2006 hat sich die Zahl der Part­ner­schaf­ten da­mit mehr als ver­drei­facht. Nach Schät­zun­gen le­ben in et­wa je­der zehn­ten Le­bens­part­ner­schaft Kin­der. Ge­schich­te Im No­vem­ber 2000 hat die da­ma­li­ge rot-grü­ne Ko­ali­ti­on das Le­bens­part­ner­schafts­ge­setz im Bun­des­tag ver­ab­schie­det. Die Uni­on hat im Bun­des­rat ver­hin­dert, dass die neu ge­schaf­fe­ne Le­bens­form weit­ge­hend zur Ehe gleich­ge­stellt wird – et­wa im Steu­er­recht. Seit der Ein­füh­rung der Le­bens­part­ner­schaft 2001 hat das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt in ei­ner Fül­le von Ent­schei­dun­gen dann ei­ne Rei­he die­ser Un­gleich­be­hand­lun­gen be­en­det, zum Bei­spiel was die Erb­schaft­steu­er, das Be­am­ten­recht oder die Hin­ter­blie­be­nen­ren­te be­trifft. 2013 öff­ne­te Karls­ru­he dann das Ehe­gat­ten­split­ting und die Suk­zes­si­va­d­op­ti­on für Le­bens­part­ner­schaf­ten.

FO­TO: DPA

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