Ita­li­en droht mit An­le­ge­ver­bot für Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

ROM (dpa) In der Flücht­lings­kri­se droht Ita­li­en der EU mit Kon­se­quen­zen, falls dem Land nicht ein Teil der Last ab­ge­nom­men wird. So könn­te Schif­fen von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen mit ge­ret­te­ten Mi­gran­ten die Ein­fahrt in ita­lie­ni­sche Hä­fen ver­wehrt wer­den, hieß es aus Re­gie­rungs­krei­sen in Rom. Da­bei geht es um Boo­te von Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen, die nicht un­ter ita­lie­ni­scher Flag­ge fah­ren. Auch Schif­fe von deut­schen Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen wie Sea Watch und Ju­gend Ret­tet könn­ten von dem Ha­fen-Ver­bot be­trof­fen sein. Im Ge­gen­satz zu ers­ten In­for­ma­tio­nen sei­en von dem Ver­bot Schif­fe der EU-Mis­si­on „Ope­ra­ti­on So­phia“oder der EU-Grenz­agen­tur Fron­tex nicht be­trof­fen.

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