„Zu­sam­men sind wir mehr Kul­tur“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALE KULTUR - VON IN­GE SCHNETTLER

Ges­tern ist die neue Web­site des Kul­tur­bü­ros frei­ge­schal­tet wor­den. Al­le Ver­an­stal­tun­gen wer­den ge­bün­delt – klar struk­tu­riert, kna­ckig auf­be­rei­tet. Wer wis­sen will, wo wann was los ist, wird hier schnell fün­dig.

Es ist ein krea­ti­ves Ge­mein­schafts­pro­dukt – und echt ge­lun­gen. Im städ­ti­schen Kul­tur­bü­ro ha­ben die Ak­teu­re zu­sam­men­ge­hockt und die Köp­fe rau­chen las­sen. Ihr Ziel: „Wir woll­ten un­se­re Auf­ga­ben über­sicht­lich vor­stel­len, ei­nen Über­blick über die freie Kul­tur­sze­ne schaf­fen und dar­stel­len, wen und wel­che Pro­jek­te wir för­dern, “, sagt Tho­mas Ho­eps. Er und sei­ne Kol­le­gen Bar­ba­ra Volk­wein, Jua­na An­d­ri­sa­no und Clau­dia Tro­ni­cke ha­ben ges­tern die neue Web­site frei­ge­schal­tet. Und sie­he da, sie bie­tet viel mehr als ei­ne Über­sicht über die kul­tu­rel­le Viel­falt in der Stadt, sie teilt auch mit, wel­che Ver­an­stal­tun­gen ak­tu­ell an­ge­bo­ten wer­den. „Wenn je­mand neu in der Stadt ist und kul­tu­rel­le Un­ter­hal­tung sucht, ist er auf un­se­rer Sei­te ge­nau rich­tig“, sagt Bar­ba­ra Volk­wein. Ob Mu­sik, Thea­ter, Kul­tur­ge­schich­te, Darstel­len­de oder Bil­den­de Kunst – dort fin­det der Nut­zer al­les. Über dem Gan­zen steht der Leit­satz „Zu­sam­men sind wir mehr Kul­tur“.

Die neue Sei­te hat ih­ren Auf­tritt auf der of­fi­zi­el­len Home­page der Stadt www.mo­en­chen­glad­bach.de, sie ist aber auch über die Adres­se www.kul­tur­bue­ro-mg.de zu er­rei­chen. Der neue In­ter­net-Auf­tritt sei nö­tig ge­we­sen, weil sich im Lau­fe der ver­gan­ge­nen Jah­re die freie Kul­tur­sze­ne au­ßer­or­dent­lich ent­wi­ckelt ha­be, sagt Ho­eps. „In der glei­chen Zeit hat sich die Zahl der För­der­pro­gram­me des Kul­tur­bü­ros enorm er­höht.“Die För­der­richt­li­ni­en und An­trags­for­mu­la­re sind als Down­loads auf er Sei­te un­ter dem Klick „Das Kul­tur­bü­ro“zu fin­den.

Nach dem Brain­stor­ming muss­ten die Ide­en um­ge­setzt wer­den. Da war Ines Kraus von der Mar­ke­ting­ge­sell­schaft zur Stel­le. Das Lo­go stammt von Wolf­gang Kem­mer­lings Agen­tur Zei­chen­sae­le, und das Web­de­sign hat Phil­ipp M. Kö­nigs von der Agen­tur Kö­nigs­haus kre­iert.

Das Lo­go mit dem klar struk­tu­rier­ten Schrift­zug „Kul­tur­bü­ro MG“ist als Pro­jek­ti­ons­flä­che ein­setz­bar. Es kann mit Farb­ver­läu­fen oder in Schwarz-Weiß da­her­kom­men. Und Wolf­gang Kem­mer­ling sieht es be­reits auf Ta­schen und T-Shirts. Bei der Gestal­tung der Sei­te leg­te Phil­ipp Kö­nigs gro­ßen Wert auf ei­ne kla­re gra­fi­sche Gestal­tung und ei- nen be­son­ders ho­hen Nutz­wert für die User.

Die sind al­ler­dings auch ge­fragt. „Je­der, der ei­ne Ver­an­stal­tung plant, soll­te die­se so­fort bei uns mel­den“, sagt Bar­ba­ra Volk­wein. Denn der Ver­an­stal­tungs­ka­len­der soll auf Dau­er im­mer auf dem ak­tu­ells­ten Stand sein. „Auch klei­ne Events neh­men wir auf.“Tho­mas Ho­eps sagt: „Das neu­es Lo­go und un­ser In­ter­net­auf­tritt zei­gen: Wir sind haupt­säch­lich ein Fens­ter zu al­lem, was kul­tu­rell in der Stadt pas­siert.“Die Kon­takt­da­ten der An­sprech­part­ner des Kul­tur­bü­ros sind auf der Sei­te zu fin­den. Das Kul­tur­bü­ro ist fort­wäh­rend auch via Face­book und Twit­ter zu er­rei­chen.

„We­gen der mas­si­ven Pro­jekt­för­de­run­gen sei­tens des Lan­des im Pro­gramm , Kul­tur­ruck­sack NRW’ und der 2015 von Kul­tur­aus­schuss und Stadt­rat dau­er­haft um 100.000 Eu­ro er­höh­ten För­de­rung der frei­en Kul­tur­sze­ne so­wie der 2016 er­folg­ten voll­stän­di­gen Über­tra­gung die­ser frei­en Kul­tur­för­de­rung auf das Kul­tur­bü­ro war es wirk­lich an der Zeit, ei­nen sol­chen In­ter­net-Auf­tritt für das Kul­tur­bü­ro zu ent­wi­ckeln“, sagt Tho­mas Ho­eps.

FO­TO: CACKTAILFILMS

„Ge­stran­det“heißt der Film von Cag­das Yük­sel, der vom Kul­tur­bü­ro ge­för­dert wur­de.

AR­CHIV­FO­TO: RAUPOLD

Auch der MMIII wird ge­för­dert. Das Fo­to zeigt Ku­ra­tor Wil­ko Aus­ter­mann in „Flo­ra­le Trans­for­ma­ti­on“.

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