Staats­akt!

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Die Tra­gö­die der Fa­mi­lie Kohl ist be­drü­ckend, der Streit in al­ler Öf­fent­lich­keit pein­lich, die Fol­ge in­ak­zep­ta­bel. Wer hin­dert die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land dar­an, ei­nen ord­nungs­ge­mä­ßen Staats­akt durch­zu­füh­ren (Gro­ßer Zap­fen­streich)? Fa­mi­lie Kohl ein­la­den und En­de. Wenn sie kom­men, pri­ma, wenn nicht, auch gut. Es geht hier nicht um ir­gend­wel­che Wit­wen oder Kin­der, es geht um die Wür­de un­se­res Lan­des. Lei­der han­delt da auch die Bun­des­re­gie­rung pro­vin­zi­ell. Bun­des­kanz­ler Kohl muss ei­nen Staats­akt in Berlin, der ehe­mals ge­teil­ten Stadt, er­hal­ten. Cle­mens Jahn 40670 Meer­busch Wenn der Con­fed-Cup ei­nes zeigt, dann, dass die Auf­sto­ckung der WM aber auch gar kei­nen sport­li­chen Wert ha­ben wird. Afri­ka- und Asi­en­meis­ter sind min­des­tens ei­ne Klas­se schlech­ter, von dem Ver­tre­ter aus Ozea­ni­en gar nicht zu spre­chen. Das Neu­see­land ab 2026 ei­ne Frei­kar­te zu je­der WM be­kom­men wird und viel stär­ke­re Na­tio­nen in Eu­ro­pa oder Süd­ame­ri­ka zu­schau­en müs­sen, hat mit sport­li­cher Fair­ness nichts mehr zu tun. Mar­kus und Pau­let­te Meis­ter-Ndes 41239 Mön­chen­glad­bach Mus­li­me woll­ten mit Blick auf ih­re Hal­tung in Köln ein Zei­chen set­zen. Und das ha­ben sie: Die Mus­li­me wei­ger­ten sich, un­ter dem Mot­to „Nicht in mei­nem Na­men“ge­gen den Ter­ror auf die Stra­ße zu ge­hen. Das Mot­to ist folg­lich sehr be­denk­lich. Statt der oh­ne­hin nur er­war­te­ten 10.000 Mus­li­men fan­den sich nur we­ni­ge hun­dert Men­schen ein. Und auf al­len ver­füg­ba­ren Bil­dern ist deut­lich zu se­hen: Die ab­so­lu­te Mehr­heit war kei­ne Mus­li­me. Win­fried Ja­ko­bi per Mail

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