Star­kes Star­ter­feld beim Sla­lom des MSCO

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON HANS GROOB

MO­TOR­SPORT Span­nen­der hät­te der 44. ADAC-Au­to­mo­bil­sla­lom Mön­chen­glad­bach kaum en­den kön­nen, la­gen die drei schnells­ten We­del-Ex­per­ten doch nur 1,07 Se­kun­den aus­ein­an­der. Ge­samt­sie­ger des fast 70köp­fi­gen Star­ter­fel­des wur­de Gün­ther Bor­zek (61) aus Alf­ter, der sei­nen aus dem Jah­re 1988 stam­men­den BMW M3 E30 mit 245 PS und der stol­zen Lauf­leis­tung von im­mer­hin 438.000 Ki­lo­me­tern in der Ad­di­ti­on von zwei Wer­tungs­läu­fen in 3:35,01 Mi­nu­ten an die Spit­ze setz­te. Der Sla­lom­ex­per­te, der seit 1979 für den AC May­en bei Berg­ren­nen und Sla­loms un­ter­wegs ist, ließ auch die of­fi­zi­el­le Ta­ges­best­zeit von 1:47,34 Mi­nu­ten für das 2300 Me­ter mit Py­lo­nen­gas­sen und -hin­der­nis­sen ge­spick­te As­phalt­band auf dem Flug­platz ein­tra­gen.

Den zwei­ten Rang und die Spit­ze in der F 10, dem mit 18 Star­tern größ­ten Klas­sen­feld, si­cher­te sich MSC Oden­kir­chen-Lo­kal­ma­ta­dor An­dré Bor­kow­sky, der mit sei­nem BMW 318is nur 91 Hun­derts­tel „zu spät“war. Dem Kor­schen­broi­cher dürf­te es aber ge­fal­len ha­ben, dass er am Steu­er sei­nes 150 PS star­ken Bay­ern in 1:46,21 Mi­nu­ten ein­mal so schnell war wie kein Kon­kur­rent an die­sem Tag – je­doch nur im Trai­nings­lauf. Bron­ze in der Ta­ges­wer­tung und Sil­ber in der Klas­se F 10 (ver­bes­ser­te Se­ri­en­fahr­zeu­ge bis 2000 ccm) ging an Rai­ner Schil­ling (Born­heim), der mit sei­nem BMW 318is nur 16 Hun­derts­tel hin­ter dem „Vi­ze“ge­stoppt wur­de.

Dass auch der 44. Sla­lom des MSCO ein breit ge­streu­tes und star­kes Star­ter­feld an­lock­te, lag in ers­ter Li­nie an den Prä­di­ka­ten für die ADAC-Nord­rhein­meis­ter­schaft, Ober­hau­se­ner und Ber­gi­sche Wer­tun­gen so­wie für Au­to­mo­bil­sport und Nie­der­rhein-Lan­des­grup­pen­Aus­schei­dun­gen des DMV. Aber auch die gu­te Or­ga­ni­sa­ti­on des MSCO lock­te an. Da­für wa­ren Vor­sit­zen­der Klaus Deb­bert, Renn­lei­ter Tho­mas Knops und 50 wei­te­re Eh­ren­amt­ler auf den ver­schie­dens­ten Po­si­tio­nen rund um die Renn­stre­cke im Ein­satz. Sie freu­ten sich über ra­san­ten Sport, aber spe­zi­ell auch über die Leis­tun­gen ih­rer Klub­ka­me­ra­den Frank Gen­brock (Mül­heim), der im NSU-TT die Klas­se H12 ge­wann, ge­nau wie Jan Vin­ken (Kre­feld), der im BMW Z4 die F11 hol­te, und Martin Tkotz (Wil­lich), der im VW Po­lo 86 C Zwei­ter der G6 wur­de. Jo­sef Reif­fer­scheidt (Mön­chen­glad­bach ) sieg­te mit ei­nem VW Golf in der Klas­se H 13. Hin­ter den Mo­tor­sport­freun­den Flam­mers­heim (25,31 Punk­te) und der Scu­de­ria Au­gus­tus­burg Brühl (21,88) si­cher­te sich der MSCO (21,69) mit Bor­kow­sky, Se­bas­ti­an Klug, Da­nie­la Wil­hel­mi, Ralf Lip­kow und Ar­min Ru­dolph Rang drei in der Mann­schafts­wer­tung. Die Da­men­tro­phäe ge­wann Andrea Wol­fertz (Wup­per­tal; Opel Cor­sa OPC) in 3:48,72 Mi­nu­ten vor der MSCO-Ak­ti­ven Wil­hel­mi (So­lin­gen; 3:50,89).

FO­TO: ROYAL/AU­GUST KOHLEN/MSCO

Micha­el Pohl vom AC Ra­de­vorm­wald fuhr in sei­nem Maz­da MX 5 mil­li­me­ter­ge­nau. Er wur­de Elf­ter der Ge­samt­wer­tung.

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