Eu­ro­pol kri­ti­siert Kon­zer­ne nach Cy­ber­at­ta­cken

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

BER­LIN (rtr) An­ge­sichts wie­der­hol­ter Cy­ber­an­grif­fe hat der Chef der eu­ro­päi­schen Po­li­zei­be­hör­de Eu­ro­pol, Rob Wain­w­right, die Nach­läs­sig­keit von Un­ter­neh­men kri­ti­siert. „Vie­le in­ter­na­tio­na­le Kon­zer­ne ha­ben ih­re Com­pu­ter­sys­te­me noch nicht ein­mal grund­le­gend ge­si­chert“, sag­te Wain­w­right der „Neu­en Os­na­brü­cker Zei­tung“. Schon der An­griff mit der Schad­soft­ware „Wan­nac­ry“vor sechs Wo­chen sei ein Bei­spiel da­für ge­we­sen, wie Kon­zer­ne di­gi­tal er­presst wor­den sei­en. Dies sei durch­aus ver­meid­bar ge­we­sen: „Wan­nac­ry war kein High-Tech-An­griff.“Un­ter­neh­men müss­ten nun drin­gend nach­rüs­ten. Welt­weit wa­ren am Di­ens­tag und Mitt­woch Tau­sen­de Com­pu­ter ei­nem er­neu­ten Cy­ber­an­griff zum Op­fer ge­fal­len. Ur­sprung und Schwer­punkt der Atta­cke des zu­nächst land­läu­fig „Pe­tya“ge­nann­ten Ver­schlüs­se­lungs­tro­ja­ners war Ex­per­ten zu­fol­ge die Ukrai­ne.

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