Das Schüt­zen­fest gibt es jetzt als Film

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

(sibr) Vom Krän­zen über den Sil­ber­putz und das Feu­er­werk bis hin zur Pfingst­pro­zes­si­on und den Eh­ren­tän­zen im Fest­zelt: „Unges Pengste 2017 – der Film“lässt den Zu­schau­er das al­les und noch viel mehr in drei St­un­den und 50 Mi­nu­ten noch ein­mal nach­er­le­ben. Sven Frank von der St.-Se­bas­tia­nus-Bru­der­schaft hat so­wohl die Film­auf­nah­men vor und wäh­rend des Schüt­zen­fes­tes ge­macht als auch die et­wa sie­ben St­un­den Film­ma­te­ri­al ge­sich­tet und die schöns­ten Mo­men­te zu­sam­men­ge­schnit­ten. Die Aus­wahl fiel ihm nicht schwer. Im­mer­hin be­glei­tet der 47-Jäh­ri­ge Unges Pengste schon seit mehr als zehn Jah­ren mit der Ka­me­ra. Das Amt des Fo­to­gra­fen hat­te er von Jo­sef Pau­en über­nom­men. Der fast vier­stün­di­ge Film ist auf der In­ter­net­sei­te www.unges-pengste.de zu se­hen und über den YouTube-Ka­nal „Unges-Pengste“. Dort ist er be­reits 282 auf­ge­ru­fen wor­den, ob­wohl der Ka­nal erst 39 Abon­nen­ten hat. Für Sven Frank ist der Film ein Her­zens­pro­jekt und nicht der ers­te, den der ge­bür­ti­ge Kor­schen­broi­cher über das be­lieb­te und tra- di­ti­ons­rei­che Schüt­zen­fest ge­macht hat. Je­des Jahr ent­wi­ckelt er neue Ide­en. Sei es für Film­auf­nah­men, Ein­stel­lun­gen oder In­hal­te. Ihm ist es be­son­ders wich­tig nicht nur Unges Pengste zu zei­gen, son­dern auch die Leu­te hin­ter dem Fest, die es zu dem ma­chen, was es ist. In die­sem Jahr hat er die Frau­en beim Krän­zen be­glei­tet. Für Unges Pengste 2018 hat Sven Frank auch schon ei­ne Idee. Die soll aber noch nicht ver­ra­ten wer­den. Par­al­lel ar­bei­tet der Kor­schen­broi­cher noch an ei­nem an­de­ren Pro­jekt. Er di­gi­ta­li­siert al­te Su­per-8-Fil­me, die es von Unges Pengste gibt – für ei­nen Rück­blick.

ARCHIVFOTO: ILGNER

Im Vi­deo sind Hö­he­punk­te wie die Pa­ra­den zu se­hen.

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