Rött­gens Wind­stoß siegt im Deut­schen Der­by

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT -

HAM­BURG (dpa) Vor vier Wo­chen war Wind­stoß bei ei­nem Te­st­ren­nen in Han­no­ver noch schwer ge­stürzt, ges­tern ge­wann er auf der Bahn in Ham­burg-Horn das 148. Deut­sche Der­by (650.000 Eu­ro). Der Hengst aus dem Köl­ner Ge­stüt Rött­gen, das zu­letzt 1959 (Uo­mo) das wich­tigs­te deut­sche Ga­lopp­ren­nen ge­win­nen konn­te, sieg­te nach ei­nem Glanz­ritt sei­nes Jo­ckeys Ma­xim Pe­cheur (26). An­drasch Star­ke wur­de mit dem lan­ge wie der Sie­ger aus­se­hen­den En­joy Vi­jay Zwei­ter. „Es ist ein sehr emo­tio­na­ler Mo­ment für mich“, sag­te Trai­ner Mar­kus Klug, der sei­nen zwei­ten Der­by­sieg nach 2014 (Sea The Moon) er­reich­te und sie­ben Pfer­de (Re­kord!) am Start hat­te.

Wind­stoß war vor drei Wo­chen Zwei­ter im Uni­on-Ren­nen in Köln ge­wor­den. Beim Sturz we­ni­ge Ta­ge zu­vor in Han­no­ver hat­te sich Jo­ckey Adrie de Vries ei­nen Fin­ger ge­bro­chen. Da Ma­xim Pe­cheur sei­ne Sa­che in Köln gut mach­te, durf­te er auch in Ham­burg ran. 12.000 Eu­ro hät­te man 2015 für Wind­stoß bei ei­ner Jähr­lings­auk­ti­on in Ba­den-Ba­den be­zah­len müs­sen. Es fand sich kein Käu­fer. Ges­tern ver­dien­te er 507.000 Eu­ro (390.000 Eu­ro für den Sieg, 117.000 Eu­ro Züch­ter­prä­mie).

Der Fa­vo­rit des Ren­nens, der eben­falls von Mar­kus Klug trai­nier­te Co­lo­ma­no, wur­de nur 13., der mit­fa­vo­ri­sier­te War­ring Sta­tes so­gar Letz­ter im Feld der 18 Star­ter.

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