Brems­pro­ble­me: VW ruft 385.000 Fahr­zeu­ge zu­rück

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

WOLFSBURG (rtr) Volks­wa­gen ruft ei­nem Me­dien­be­richt zu­fol­ge zahl­rei­che Fahr­zeu­ge in die Werk­stät­ten. In Deutsch­land sei­en da­von 385.000 Au­tos be­trof­fen, be­rich­te­te die Fach­zeit­schrift „kfz-be­trieb“. Grund sei ein Soft­ware-Up­date bei Brems­re­gel­sys­te­men. Ein VW-Spre­cher be­stä­tig­te den Rück­ruf, oh­ne sich aber zu den Stück­zah­len zu äu­ßern. Be­trof­fen sind der Zeit­schrift zu­fol­ge meh­re­re Mo­del­le von VW, Au­di und Sko­da. „Die Sta­bi­li­sie­rungs­funk­ti­on des Fahr­zeugs über das Brems­re­gel­sys­tem kann in fahr­dy­na­mi­schen Grenz­si­tua­tio­nen, wie zum Bei­spiel Über­steu­ern, Un­ter­steu­ern oder Voll­brem­sun­gen, nicht mehr ge­ge­ben sein“, wird ein VW-Spre­cher zi­tiert. Ur­sa­che des Pro­blems sei ei­ne „ther­mo­me­cha­ni­sche Über­las­tung“im Steu­er­ge­rät. Erst im Mai hat­ten die Wolfs­bur­ger in Chi­na rund 600.000 Fahr­zeu­ge zu­rück­ru­fen müs­sen.

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