Al­di in­ves­tiert welt­weit fünf Mil­li­ar­den Eu­ro

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

MÜLHEIM (rtr) Al­di Nord plant of­fen­bar das bis­lang größ­te In­ves­ti­ti­ons­pro­jekt in der Un­ter­neh­mens­ge­schich­te. Der Dis­coun­ter will sämt­li­che Fi­lia­len im In- und Aus­land mo­der­ni­sie­ren, wie „Bild am Sonn­tag“un­ter Be­ru­fung auf Un­ter­neh­mens­krei­se be­rich­te­te. In den nächs­ten Jah­ren wol­le Al­di Nord welt­weit mehr als fünf Mil­li­ar­den Eu­ro in­ves­tie­ren. Das Pro­jekt sol­le im Herbst star­ten. Al­ler­dings feh­le noch die Zu­stim­mung der Ja­ko­bus-Stif­tung, die von den Nach­fah­ren des ver­stor­be­nen Al­di-Er­ben Bert­hold Al­brecht be­herrscht wird. Sie wol­len dem­nach noch zahl­rei­che Fra­gen ge­klärt wis­sen, be­vor sie zu­stim­men. Be­reits im Mai hät­ten Lu­kas- und Mar­kus-Stif­tung die seit mehr als zwei Jah­ren ge­plan­te Mo­der­ni­sie­rung der Al­diFi­lia­len un­ter­stützt, heißt es. Bei wich­ti­gen Kon­zer­n­ent­schei­dun­gen müss­ten al­le drei Stif­tun­gen zu­stim­men. Seit Län­ge­rem tobt ein er­bit­ter­ter Fa­mi­li­en­streit um die Macht bei Al­di Nord.

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