Ber­lin warnt Er­do­gan auch vor Vi­deo­bot­schaft

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - VORDERSEITE -

Un­fall­chir­ur­gen war­nen da­vor, Tram­po­li­ne als Spiel­ge­rät für Kin­der zu se­hen.

Sei­te B 4

BER­LIN (RP) Die Bun­des­re­gie­rung hat den tür­ki­schen Prä­si­den­ten Re­cep Tay­yip Er­do­gan ge­warnt, am Ran­de oder nach dem G 20-Gip­fel in Deutsch­land vor An­hän­gern öf­fent­lich zu spre­chen. „Für die Bun­des­re­gie­rung kann ich nur be­kräf­ti­gen, dass Auf­trit­te die­ser Na­tur mit ei­ner hin­rei­chend lan­gen Vor­lauf­frist bei der Bun­des­re­gie­rung per Ver­bal­no­te zu be­an­tra­gen wä­ren“, sag­te ein Spre­cher des Aus­wär­ti­gen Amts. Al­les an­de­re wä­re „ein Ver­stoß ge­gen den von der Bun­des­re­gie­rung zum Aus­druck ge­brach­ten Wil­len, der wie­der­um fußt auf un­se­rer Sou­ve­rä­ni­tät“. Das gel­te auch in Hin­blick auf Ge­rüch­te, dass Er­do­gan et­wa von ei­nem Ge­ne­ral­kon­su­lat aus spre­chen und dies dann als Vi­deo­bot­schaft ver­brei­tet wer­den könn­te. Ei­nen Auf­tritt Er­do­gans hat­te die Bun­des­re­gie­rung ver­bo­ten. Die tür­ki­sche Bot­schaft hat­te dar­auf­hin ent­geg­net, für ei­nen Auf­tritt Er­do­gans in ei­nem Ge­ne­ral­kon­su­lat sei kei­ne Ge­neh­mi­gung nö­tig.

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