CDU und CSU ver­spre­chen Ei­nig­keit und Wohl­stand

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - VORDERSEITE -

BER­LIN (qua) Die Uni­on zieht mit dem Ver­spre­chen von Steu­er­ent­las­tun­gen, hö­he­rem Kin­der­geld und Voll­be­schäf­ti­gung in den Bun­des­tags­wahl­kampf. Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel und CSU-Chef Horst See­ho­fer stell­ten ges­tern in lan­ge nicht ge­zeig­ter Ei­nig­keit das ge­mein­sa­me Wahl­pro­gramm in Ber­lin vor. Sie spra­chen sich ge­gen­sei­tig gar „blin­des Ver­trau­en“aus, wo­bei See­ho­fer dies di­rek­ter tat als Mer­kel.

Der Spit­zen­steu­er­satz soll erst ab 60.000 Eu­ro er­ho­ben wer­den. Das Kin­der­geld soll um 25 Eu­ro pro Mo­nat stei­gen. Per­spek­ti­visch soll der steu­er­li­che Kin­der­frei­be­trag auf die glei­che Sum­me wie der Frei­be­trag für Er­wach­se­ne stei­gen. Ge­naue Eck­da­ten bleibt das Wahl­pro­gramm schul­dig. Die Steu­er­ent­las­tung soll 15 Mil­li­ar­den Eu­ro be­tra­gen. Der Di­gi­ta­li­sie­rung wid­met die Uni­on ein gan­zes Ka­pi­tel. Un­ter an­de­rem soll ein Staats­mi­nis­ter für Di­gi­ta­les im Kanz­ler­amt an­ge­sie­delt wer­den. Ein neu­es Be­ra­tungs­gre­mi­um soll die di­gi­ta­le Re­vo­lu­ti­on be­glei­ten.

Mit dem neu­en fran­zö­si­schen Prä­si­den­ten Em­ma­nu­el Ma­cron vor Au­gen wagt es die Uni­on, Eu­ro­pa wie­der als „Frie­dens­pro­jekt“her­vor­zu­he­ben. Wäh­rend frü­her in Uni­ons­wahl­pro­gram­men ins­be­son­de­re die USA als Part­ner ge­mein­sa­mer In­ter­es­sen her­vor­ge­ho­ben wur­den, ist es die­ses Mal Frank­reich. Die USA fir­mie­ren nur noch als Part­ner, nicht mehr wie noch 2013 als „Freund und Part­ner“. Leit­ar­ti­kel Po­li­tik

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