Die Ent­wick­lung der Gip­fel­tref­fen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

G 6-Gip­fel in Ram­bouil­let 1975 Die jähr­li­chen Gip­fel­tref­fen der wich­tigs­ten In­dus­trie­staa­ten wur­zeln in ei­ner deutsch-fran­zö­si­schen Idee. An­ge­sichts der Öl­kri­se ver­an­lass­ten der fran­zö­si­sche Prä­si­dent Valé­ry Gis­card d’Esta­ing und Bun­des­kanz­ler Hel­mut Schmidt 1975 ein Tref­fen der Staats­und Re­gie­rungs­chefs aus den USA, Groß­bri­tan­ni­en, Ja­pan und Ita­li­en. G 7-Gip­fel in San Juan 1976 Das ers­te Tref­fen der „Grup­pe der Sie­ben“fand in Do­ra­do (Pu­er­to Ri­co) na­he San Juan in den Ver­ei­nig­ten Staa­ten statt. Auf Initia­ti­ve der USA trat Ka­na­da der selbst­kon­sti­tu­ier­ten Grup­pe mäch­ti­ger In­dus­trie­na­tio­nen bei. G 7-Gip­fel in Lon­don 1991 Nach dem Zu­sam­men­bruch der So­wjet­uni­on war beim Lon­do­ner Gip­fel 1991 auch Russ­land ein­ge­la­den, dem po­li­ti­schen Dia­log bei­zu­woh­nen, der im­mer im An­schluss an die of­fi­zi­el­len G7-Be­ra­tun­gen ab­ge­hal­ten wur­de. G 8-Gip­fel in Bir­ming­ham 1998 Prä­si­dent Bo­ris Jel­zin ver­trat Russ­land, das 1998 erst­mals Voll­mit­glied war. Die öko­no­misch ent­schei­den­den Fi­nanz­mi­nis­ter­tref­fen blie­ben ex­klu­siv dem G7-Kreis vor­be­hal­ten. Im Zu­ge der Krim-Kri­se wur­de Russ­land 2014 aus­ge­schlos­sen. Aus G8 wur­de wie­der G7.

FO­TO: DPA

Der da­ma­li­ge fran­zö­si­sche Prä­si­dent Valé­ry Gis­card d’Esta­ing (l.) be­rät sich 1975 mit Hel­mut Schmidt.

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